2-tägige Studienfahrt ins Grenzlandmuseum Eichsfeld
Seit einigen Jahren führen wir mit einer Gruppe von ca. 30 Schülern aus dem 11. Jahrgang eine 2-tägige Studienfahrt zum Grenzlandmuseum Eichsfeld in Teistungen durch. Diese wird finanziell und organisatorisch unterstützt durch die Konrad-Adenauer-Stiftung.
Die Jugendlichen haben dort die Gelegenheit, sich am Ort des ehemaligen innerdeutschen Grenzübergangs Duderstadt-Worbis mit der Geschichte der Grenze zu beschäftigen und verschiedene historische Gebäude sowie die Außenanlagen am ehemaligen „Todesstreifen“ zu besuchen. In einer umfassenden Ausstellung im Grenzlandmuseum erhalten sie zudem Einblicke in die Entwicklung der Friedlichen Revolution 1989.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt dieser Studienfahrt ist die Zusammenarbeit mit einer Schule aus Altenburg in Thüringen, die ebenfalls mit einer Schülergruppe vor Ort ist. Die niedersächsischen und die thüringischen Schülerinnen und Schüler setzen sich in verschiedenen Workshops gemeinsam mit weiteren Themen auseinander, die im Zusammenhang mit der Spaltung Deutschlands in Ost und West und der Wiedervereinigung stehen, z.B. mit dem Leben und den Möglichkeiten des Widerstands in Diktaturen, Jugend in der Diktatur. Wahlen und Populismus usw. Dabei geht es auch darum, verschiedene Erfahrungen und Sichtweisen in Ost und West zu reflektieren und mögliche Vorurteile und Berührungsängste zu überwinden.
Diese Fahrt dient nicht nur der Ergänzung des Geschichtsunterrichts, sondern soll auch Jugendliche aus Bundesländern in Ost und West zusammenbringen und einen Blick „über den Tellerrand“ ermöglichen, wie es in unserem Leitbild steht.