Auf eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der Elektrizität hat sich die Umwelt AG begeben. Im Museum für Energiegeschichte(n) in Hannover erlebten wir hautnah, was Elektrizität für uns Menschen bedeutet, sowohl rein körperlich als auch für unseren Alltag.
Wie auf einem historischen Jahrmarkt fühlten wir uns angesichts der historischen und nachgebauten „Elektrifizierungsmaschinen“, bei denen im wahrsten Sinne des Wortes die Atmosphäre knisterte und der Funke übersprang. Danach konnten wir erfahren, wie mühsam und langwierig sich die flächendeckende Versorgung von Stadt und Land mit Elektrizität gestaltete. Aber wenn der Strom dann erst einmal da war, konnte der Alltag um einiges erleichtert werden, wie uns eindrucksvoll beim Staubsaugen, Bügeln, Wäschewaschen, aber auch im Bereich Medizintechnik ohne und mit Strom, beim Frisieren und rund um Grammophon und Schallplatte (übrigens eine echte Hannoversche Erfindung) demonstriert wurde.
Im Anschluss an die lebendige und abwechslungsreiche Führung durften wir dann noch eigenständig die Ausstellung erkunden. Besonderes Highlight war neben der Jukebox auch die Entwicklung der Telefone. Dabei wurde uns bewusst, mit welchem Komfort wir eigentlich leben und uns so vor Augen geführt, dass jeder von uns nachhaltig mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen umgehen muss.
Ein Besuch dieses kleinen Museums ist sehr zu empfehlen, wir haben es alle sehr genossen.