Am Dienstag, den 26. November 2024 war es ab 8:30 Uhr so weit: die in unserer Pausenhalle befindliche Wanderausstellung „Abgestempelt“, welche sich mittels historischer Dokumente mit den Themen Antisemitismus, Vorurteilen und Diskriminierung beschäftigt, wurde durch unseren Schulleiter Robert Baberske offiziell eröffnet. Besonders erfreut waren wir, dass sich Frau Bürgermeisterin Ortrud Wendt, Herr Friedrich als Fachbereichsleiter Gesellschaftslehre und Religion und in Vertretung des IGS-Schulleiters Herr Schinze-Gerber, Mitglieder des Schülervertretung sowie viele interessierte Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte zu diesem Anlass eingefunden haben.
In ihrer Ansprache betonte Frau Wendt nicht nur die Wichtigkeit der gesellschaftlichen Partizipation in einer Demokratie, die man nicht als selbstverständlich, sondern als schützenswert erachten sollte. Vor allem unterstrich sie– in Anlehnung an ein bekanntes Zitat der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer– den Wert der Menschlichkeit im Kampf gegen Diskriminierung und im gesellschaftlichen Umgang. Im Anschluss griff Herr Dr. Nitschke versiert den Inhalt der Ausstellung auf und rückte historische Ursprünge von Antisemitismus in den Mittelpunkt seiner Rede.
Bis Mitte Januar 2025 besteht fortan an jedem Dienstag zwischen 14:00 und 18:00 Uhr auch für die Öffentlichkeit die Möglichkeit, die Wanderausstellung im Gymnasium kostenlos zu besuchen. Nach Anmeldung über info@gymnasium-grossburgwedel.de heißen wir Interessierte außerhalb der Schulferien herzlich willkommen. Auf Wunsch und Bekanntgabe bei Anmeldung, steht auch Herr Dr. Nitschke für eine Führung durch die Ausstellung zur Verfügung.
Letztlich möchten wir der Bundeszentrale für politische Bildung und der Sammlung Haney unseren Dank aussprechen, dass sie uns die Wanderausstellung “Abgestempelt”, basierend auf der gleichnamigen Ausstellung des Museums für Kommunikation und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main (überarbeitet von Prof. Dr. Thomas Goll, TU Dortmund) bis Mitte Januar 2025 kostenlos zur Verfügung stellen.
Mittels der Ausstellung können wir als Schulgemeinschaft ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung und für eine respektvolle, offene Gesellschaft setzen. Gleichzeitig möchten wir daran erinnern, wie wichtig Respekt, Empathie und Zivilcourage in einer offenen Gesellschaft sind – eine Botschaft, die in diesen Tagen aktueller denn je ist.







