Ein wenig überrascht war sie dann am Ende doch, als die Gesamtkonferenz des Gymnasiums Großburgwedel mit Standing Ovations ihre Wertschätzung und ihren Dank zum Ausdruck brachte: Dorothee Nirschl wurde am 05. Juni im Rahmen der Gesamtkonferenz vom Lehrerkollegium, Mitarbeitern, Schüler- und Elternvertretern feierlich verabschiedet. Mit dem auslaufenden Schuljahr endet – parallel zum Ende der Schulzeit ihrer Tochter - die fast achtjährige Amtszeit der Schulelternratsvorsitzenden.
Der Schulleiter Robert Baberske blickte schlaglichtartig auf Frau Nirschls Wirken zurück, das sich auch dadurch auszeichnete, sich auf 4 Schulleitende wie selbstverständlich einzustellen. Dass dieses immer so gut gelang, läge daran, dass das gemeinsame Ziel immer dasselbe gewesen sei: Das Beste für das Gymnasium Großburgwedel zu erreichen, so Robert Baberske.
Frau Nirschls Präsenz bei vielen wichtigen Schulveranstaltungen wie z.B. dem Tag der offenen Tür, dem Assessment-Center für den Jahrgang 12 oder den Elternabenden der 5. Klassen würdigte Herr Baberske ebenso wie die Arbeit, die nicht so offensichtlich für alle, aber umso wirkungsvoller war: Kommunikationswege ebnen, Konflikte lösen, Anfragen beantworten und somit zum gedeihlichen Miteinander an der Schule beitragen. Die Eigenschaften, Dinge sachlich und im vorbildlichsten Sinne formvollendet vorzubringen und dabei ehrlich wertschätzend und empathisch zu sein sowie immer aktuell über den Stand der schulpolitischen Diskussion informiert zu sein, hob der Schulleiter besonders hervor.
Für diese wunderbare Zusammenarbeit dankte Herr Baberske Frau Nirschl von Herzen im Namen der gesamten Schulgemeinschaft und überreichte ihr Spezialiäten zum Genießen und äußerte den Wunsch, dass Frau Nirschl auch weiterhin im öffentlichen Raum wirken solle.
Die Schulelternratsvorsitzende war sichtlich gerührt und zeigte einmal mehr, wie sehr sie mit dem Gymnasium Großburgwedel verbunden ist. Optimistisch schaut sie bezüglich der Elternarbeit in die Zukunft, da der Elternrat sehr gut aufgestellt sei und allen an einer gedeihlichen Zusammenarbeit gelegen sei.
Der Schulelternratsvorsitz wird zum neuen Schuljahr neu besetzt werden.

