Betriebspraktikum

Im 10. Jahrgang nehmen alle Schülerinnen und Schüler an einem 14-tägigen Betriebspraktikum teil, das in der Regel kurz nach den Sommerferien stattfindet und auf das sie bereits in Klasse 9 vorbereitet werden. Das Betriebspraktikum ist Teil des Unterrichts im Fach Politik/Wirtschaft. Das Praktikum und der danach anzufertigende Praktikumsbericht werden in der Regel von der Lehrkraft des Faches Politik/Wirtschaft betreut. Der Praktikumsbericht ersetzt die Klassenarbeit, die sonst in dem Halbjahr geschrieben werden müsste, in dem das Praktikum stattfindet.

Allgemeinbildende Schulen haben die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler zur Aufnahme einer Berufstätigkeit zu befähigen und sie auf eine begründete Berufswahlentscheidung vor­zu­bereiten. Am Gymnasium Großburgwedel bildet das Betriebspraktikum zusammen mit der da­zugehörigen Vor- und Nachbereitung neben vielen weiteren Informations­veran­stal­tun­gen einen Schwerpunkt berufsorientierender Maßnahmen.

Das Praktikum kann grundsätzlich in Betrieben aller Art durchgeführt werden. Es gibt jedoch gewisse Einschränkungen:

Die Betriebe sollen nicht zu klein sein (möglichst 5 und mehr Betriebsangehörige), die Möglichkeit zu eigener Tätigkeit bieten und Einblick in verschiedene Arbeitsfelder geben.

Die Praktikantinnen und Praktikanten sollen während des Praktikums nicht mit Familienangehörigen zusammenarbeiten, da die selbstständige Orientierung im Arbeitsumfeld ein wesentliches Ziel des Praktikums ist.

Der Praktikumsplatz muss sich in erreichbarer Nähe von Burgwedel befinden. Es muss gewährleistet sein, dass der Praktikumsplatz auch von dem betreuenden Praktikumsleiter erreicht werden kann.

Die Schülerinnen und Schüler suchen sich in der Regel ihren Praktikumsplatz selbst.

Die nach dem Bundesseuchengesetz notwendigen amtsärztlichen Untersuchungen für Praktikantinnen/Praktikanten, die in Betrieben, in denen Lebensmittel hergestellt oder verarbeitet werden, oder in Krankenhäusern, Kindergärten, Pflegeheimen oder ähnlichen Einrichtungen tätig sein wollen, werden vor Beginn des Praktikums vom Gesundheitsamt Hannover vorgenommen.

Die Arbeitszeit für Praktikantinnen/Praktikanten bis zum vollendeten 15. Lebensjahr beträgt höchstens 7 Stunden pro Tag, 35 Stunden in der Woche, wobei eine Arbeitszeit von mindestens 30 Stunden pro Woche gewährleistet sein soll. Der Sonnabend ist im Allgemeinen arbeitsfrei, kann aber auch in das Betriebspraktikum einbezogen werden oder auf Wunsch des Praktikumsleiters zum Auswerten und Erfahrungs­austausch genutzt werden.
Als Schulveranstaltung unterliegt das Betriebspraktikum der gesetzlichen Unfall­versicherung; Praktikantinnen/Praktikanten sind wie in der Schule versichert. Außerdem besteht Haftpflicht- und Sachschadenversicherung.
Gegebenenfalls anfallende Fahrtkosten werden auf Antrag erstattet, wenn sich der Praktikumsplatz  innerhalb der Region Hannover  befindet. Die zum Antrag nötigen Formulare gibt es im Sekretariat.

Fahrtkosten

Entstehende Fahrtkosten zum Praktikumsort werden in einem bestimmten Rahmen von der Region Hannover übernommen. Bitte nutzen Sie für den Antrag auf Erstattung das Formular, das Sie oben herunterladen können. Beachten Sie unbedingt die beigefügten näheren Bestimmungen. Die Erstattungsanträge müssen spätestens bis zum 31. Dezember jeden Jahres für das abgelaufene Schuljahrbei der Region Hannover eingereicht sein.