Reisetagebuch USA 2019

Der erste Tag vor Ort

Trotz Jetlag voll im Erkundungsmodus

Erstellt von Emily Gerasimov, Hanna Arnold | | USA

Aufgrund des Jetlags sind viele von uns um bereits vier Uhr wach geworden. Voller Vorfreude haben wir uns fertig gemacht und sind zu unserer Partnerschule, der LAMP High School, gefahren. Der Unterricht beginnt hier um bereits 7:10 Uhr, dementsprechend früh mussten wir aufbrechen. Einige von uns sind bei deren Gastschülern mitgefahren, da man in Amerika mit bereits 16 Jahren Auto fahren darf. Auf dem Weg zur Schule konnten wir erste Eindrücke sammeln und erste Unterschiede feststellen, wie zum Beispiel die typisch amerikanische Bauart von Häusern oder die Fahrweise auf den Straßen. An der Schule angekommen, stieg die Aufregung. Das Gebäude sah beeindruckend aus, von außen wie auch von innen. Schon am ersten Tag fiel auf, dass die Amerikaner viel offener sind, da sie direkt auf uns zugekommen sind, um uns zu begrüßen. Sie zeigten großes Interesse, denn wir sind die ersten deutschen Austauschschüler an dieser Schule.

Die ersten beiden Stunden verbrachten wir im Homeroom. Wir können dort Probleme besprechen, sofern welche vorhanden sind, wir arbeiten aber auch an unseren Präsentationen, die wir am Ende unseres Aufenthalts vor unseren Gastschülern halten sollen. Nach den ersten beiden Stunden im Homeroom folgten wir unseren Austauschschülern in den Unterricht. Der Unterricht geht hier jeden Tag bis 14.20. Ein großer Unterschied zu den meisten deutschen Schulen ist, dass die Schüler hier jeden Tag dieselben sieben Fächer haben. Ebenfalls ein großer Unterschied ist die Art der Gestaltung des Unterrichts: Anstatt der Lehrer wechseln die Schüler hier den Raum, so hat jeder Lehrer sein eigenes Klassenzimmer.

Der Nachmittag stand uns dann mit den Gastfamilien zur freien Verfügung. Diese Zeit haben wir alle unterschiedlich genutzt. Einige haben sich die Stadt angeschaut, andere waren wiederum Essen. Doch eins hatten wir alle gemeinsam: Wir sind alle relativ früh ins Bett gegangen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein sehr schöner erster Tag war, an dem wir sehr herzlich aufgenommen worden sind und es nicht nur für uns, sondern auch für die beteiligten Amerikaner eine tolle neue Erfahrung war.