Reisetagebuch USA 2019

Um die halbe Welt

Eine überaus mutige Gruppe junger Helden wagt sich über den Atlantik und hinein in ein Abenteuer in den USA.

Erstellt von Matthias Blume und Jonna Godt | | USA

Der Transatlantikflug

Blick ueber Alabama

Am 16. September 2019 trafen sich unsere 19 Helden und 2 Knappen in frühester Frühe am Flughafen Hannover, wo sie sich unter Tränen von ihren stolzen Eltern verabschiedeten, um in die weite Welt hinauszuziehen. Sie mussten sich in die lange Schlange der Sicherheitskontrolle einreihen, doch das Peronal schloss eine Station nach der anderen, sodass sie, als ihr Flieger starten sollte, noch immer am Boden standen und schon spätere Flüge aufgerufen wurden. Damit unsere Helden nicht schon die erste Etappe ihrer langen Reise verfehlten, brauchte es das heilige Wort des Piloten, der sich entschied, die Gruppe mitzunehmen und nicht ihre Koffer dazulassen. Nach erfolgreicher Bezwingung des eisernen Vogels war in Amsterdam eine Wartezeit von drei Stunden zu überbrücken. Die allgemeine Stimmung war müde, aber enthusiastisch. Gegen zehn Uhr wurde die Reise nach Atlanta fortgesetzt. Nach unzäligen Filmen und Serien kam neun Stunden später endlich die Skyline Atlantas in Sichtweite. An diesem Landeplatz wurde der Koffer der kleinsten Heldin leider zurückgelassen. Die Heldengruppe durfte trotz ihrer unzähligen Sicherheitskontrollen mit Äpfeln im Handgepäck "en groupe", wie der Oberknappe sagen würde, in die Vereinigten Staaten von Amerika einreisen. Die allgemeine Stimmung war dort aber trotzdem eher nur müde, aber nach weiteren drei Stunden durften die Helden die Reise fortsetzen. Während der weiteren Etappe waren die Helden im ständigen Kampf mit der Müdigkeit. Manche unserer Helden, die hier namentlich nicht genannt werden,  unterlagen leider dem Kampf. Die Reisegruppe war nun aber auch schon einige Stunden auf den Beinen, und dank der Zeitverschiebung war es an ihrem Zielort noch immer Nachmittag, wo doch daheim schon alle tief und fest schliefen.

Der kleine Airport Montgomerys bot nicht genug Platz für die Helden und ihre Anspannung vor dem Aufbruch in die Fremde. Sie wussten, hinter den geschlossenden Türen der Flughafenhalle würde ein neues Abenteuer warten, doch kurz vor diesem großen Schritten verließ sie dennoch aller Mut; auch Helden sind eben nur Menschen. Was sie besonders macht ist, dass sie nicht aufgeben. Als die Knappen unsere tapferen Helden nun losschickten zu den Türen hinaus, zögerten sie nur ganz kurz, bevor sie sich zu den von ihren Gastfamilien liebevoll gebastelten Schildern mit ihrem Namen begaben und sich somit in ein neues Abenteuer stürzten.