Unterricht in Corona-Zeiten

Informationen für die Schulgemeinschaft vor Beginn des Schuljahres 2020/21

Erstellt von Robert Baberske | |   NeuigkeitenCoronaSchuljahr 2020/21

Quelle: iXimus/ pixabay.com

Wie schon zum Ende des letzten Schuljahres angekündigt, plant Niedersachsen nach den Sommerferien einen „eingeschränkten Regelbetrieb“ an den Schulen. Die Landesregierung hat dazu drei Szenarien definiert: Szenario A meint den eingeschränkten Regelbetrieb, Szenario B entspricht im Wesentlichen der Form des Unterrichtes seit März bis zu den Sommerferien (Schule im Wechselmodell) und Szenario C (Quarantäne und Shutdown).

Der eingeschränkte Regelbetrieb (Szenario A), auf dem alle derzeitigen Planungen aufgebaut sind, sieht eine Aufhebung des Abstandsgebotes zugunsten eines Kohorten-Prinzips vor. Kohorten sind festgelegte Gruppen, die in ihrer Zusammensetzung möglichst unverändert bleiben, eine Kohorte umfasst maximal einen Jahrgang.
Derzeit wird ein Hygieneplan für den Unterricht ab dem 27. August beginnenden Schulbetrieb für das Gymnasium Großburgwedel erstellt, der die im Folgenden skizzierten Rahmenbedingungen konkretisiert.

An dieser Stelle werden nur einige wesentlichen Regelungen aufgeführt, damit die wesentlichen Eckpunkte deutlich werden.

Unterricht:

Es ist geplant, einen weitgehend normalen Unterrichtsbetrieb durchzuführen. Alle Schülerinnen und Schüler kommen wieder täglich zur Schule, und werden in den vorgesehenen Fächern unterrichtet. Dazu gehören auch der Sportunterricht und die zweiten Fremdsprachen sowie Religion und Werte und Normen. Innerhalb des Unterrichtsraumes ist das Tragen einer Maske nicht vorgesehen, die Bestuhlung wird wieder auf Klassenstärke gebracht. Waschgelegenheiten, Seife und Einmalhandtücher werden bereit stehen.

Verbleib im Homeoffice:

Auch Schülerinnen und Schüler, die einer Risikogruppen angehören, haben im Szenario A wieder regelmäßig am Unterricht in der Schule teilzunehmen. Schülerinnen und Schüler, die mit Angehörigen aus den oben beschriebenen Risikogruppen in einem gemeinsamen Haushalt zusammenleben, können ebenfalls wieder regelmäßig am Präsenzunterricht teilnehmen. Für Szenario A und B gilt: Die ausschließliche Teilnahme am Lernen zu Hause ist für Schülerinnen und Schüler aus Risikogruppen nur nach Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung möglich.
Die Attestpflicht gilt ebenso für alle Beschäftigten an der Schule.

Persönliche Hygiene:

Neben dem Abstandsgebot innerhalb der Verkehrsflächen gibt es eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung innerhalb des Schulgebäudes. Ausnahmen gibt es nur in medizinisch begründeten Ausnahmefällen. Alle bisher bekannten Hygieneregeln gelten weiterhin. Eine Trennung der Kohorten wird für den Pausenbereich räumlich erfolgen. Es gibt innerhalb des Gebäudes Leitsysteme.

Zutrittsbeschränkungen:

Zutritt von Personen, die nicht in der Schule unterrichtet werden oder dort nicht regelmäßig tätig sind, ist nach Möglichkeit während des Schulbetriebs auf ein Minimum zu beschränken. Die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher werden dokumentiert. Begleitung und Abholung von Schülerinnen und Schüler innerhalb des Schulgebäudes ist grundsätzlich untersagt und auf wenige Ausnahmen beschränkt. Schulfremde Personen werden durch Aushang über die geltenden Richtlinien informiert. Eine Unterweisung der Schulgemeinschaft erfolgt zu Beginn des Schuljahres.

Mensabetrieb

Kiosk und Mensa werden wieder öffnen. Im Mensabrieb werden wie verschiedenen Kohorten (hier als Jahrgänge zu verstehen) in getrennten Bereichen speisen.

Ganztagsbetrieb:

Die Rückkehr zum Ganztagsbetrieb ist vorgesehen. Das Kohorten-Prinzip umfasst hier maximal zwei Schuljahrgänge, Ausnahmen sind unter Auflagen möglich.

Konferenzen und Versammlungen

Besprechungen und Konferenzen der schulischen Gremien sind zulässig, sollen jedoch auf das notwendige Maß begrenzt werden. Dies gilt auch für Elternsprechtage etc. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten.