Play Luther

Eine musikalische Theaterreise durch Leben und Werk Martin Luthers

Erstellt von Elke Zietz und Manuel Loges | | NeuigkeitenTheaterMusikSchuljahr 2017/18
Foto: 500 Jahre Reformation - Play Luther in der Aula

500 Jahre Reformation - Play Luther in der Aula

Foto: Die Aula war bis auf den letzten Platz besetzt.

Die Aula war bis auf den letzten Platz besetzt.

500 Jahre Reformation - daran wurde auch im Gymnasium Großburgwedel mit dem Stück "Play Luther" erinnert, einem ganz besonderen Theaterstück, das am Mittwoch, den 6.9.17 in der 3. und 4. Stunde vor dem gesamten 11. und 12. Jahrgang sowie den 8. Klassen präsentiert wurde. In 90 Minuten führten die beiden Schauspieler Lukas Ullrich und Till Beyerbach die Schülerinnen und Schüler mit Spielszenen und Musik durch das Leben und Werk Martin Luthers und streiften dabei alle wichtigen Stationen des Reformators - von Luthers Elternhaus und seinem Weg ins Kloster über die 95 Thesen und den Reichstag zu Worms bis zur Übersetzung des neuen Testaments und schließlich seiner Ehe mit einer ehemaligen Nonne und seinem Leben als vielfacher Familienvater. Dabei wurden Luthers Lehren durch die immer wieder eingeschobenen Kirchenlieder verdeutlicht, die die beiden Schauspieler mit ihrem Original-Text, aber in neuen modernen Melodien mit Keyboard und Schlagzeug vortrugen. Die Dialoge erfolgten in schnellem Schlagabtausch, auf das Wesentliche reduziert, aber auch mit witzigen Einsichten. So wird das sogenannte "Turmerlebnis" Luthers sicher vielen Schülern noch lange im Gedächtnis bleiben. Auch das auf eine Halbkugel aus Dreiecken reduzierte Bühnenbild, dem Symbol der Dreifaltigkeit, das im Laufe der Theatervorstellung immer weiter zusammengesetzt wurde, bot Anlass zu unterschiedlichen Interpretationen. Was bleibt? Diese Frage stellten Lukas Ullrich und Till Beyerbach am Ende - sicherlich die Erinnerung an einen unterhaltsamen Vormittag, darüber hinaus aber auch viele neue Einsichten zu Luther und der Reformation sowie weiterführende Fragen, Anregungen, Bezüge zu aktuellen Themen und die Erkenntnis: auch nach 500 Jahren Reformation lohnt sich die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Aspekten dieses Ereignisses.