Zu Gast bei Freunden in Domfront

25 Burgwedler statten dem Lycée Auguste Chevalier zweiten Besuch ab

Erstellt von Heike Sievert und Ulrike Bleich | | Exkursionen & FahrtenInternationalAustauschDomfrontSchuljahr 2016/17

Ein Highlight des diesjährigen Schüleraustausches war die Wattwanderung rund um den beeindruckenden Felsen des Mont Saint Michel.

Ende April haben 25 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 ihre alten und neuen Austauschpartner in Frankreich besucht. Zum zweiten Mal waren wir von unserer Partnerschule, dem Lycée Auguste Chevalier, eingeladen, eine Woche in Domfront zu verbringen, um das Leben dort und die Region kennenzulernen. Sowohl der Schulleiter Christian Janvrin als auch der Bürgermeister Bernard Soul haben in ihren Begrüßungsreden betont, wie wichtig es gerade in unserer Zeit ist, den jungen Generationen in Europa solche Begegnungen zu ermöglichen

In erster Linie sollten unsere Schüler viel Zeit mit ihren Austauschpartnern verbringen, um Einblicke in deren Alltag zu bekommen und ihre Französischkenntnisse anzuwenden. Dazu gehörte aber auch, ein wenig Schulluft zu schnuppern, wobei viele festgestellt haben, dass das französische System doch deutlich anders ist als das deutsche und dass sie es in Deutschland im Vergleich ganz gut haben – auch wenn die Sommerferien hier nur sechs und nicht acht Wochen dauern.

Das Highlight der Woche war sicher die Barfußwanderung im Watt rund um den Mont Saint Michel, die wider Erwarten bei Sonnenschein durchgeführt werden konnte und vor allem deshalb Spaß machte, weil einige im Treibsand eingesunken sind. Aber auch die anderen Programmpunkte haben allen gut gefallen, da sich unsere Gastgeber viel Mühe gegeben haben und auch schulfremde Personen in unseren Austausch eingebunden wurden. Dies zeigte sich besonders bei der abwechslungsreichen und kreativen Rallye durch Domfront, die die französischen Austauschpartner mit ihrer Deutschlehrerin Aurélie Poussier erstellt hatten. Hier waren die Sprachkenntnisse unserer Schüler besonders gefordert, da sie zum Beispiel in der Mediathek bei der Suche nach Videos und Büchern die Bibliothekarinnen um Hilfe bitten mussten oder in der Bäckerei eine Spezialität ausfindig machen und fotografieren sollten. Und natürlich, weil sie zum Geschichtenerzählen in die Grundschule eingeladen waren, was für alle Beteiligten eine Besonderheit war. Nach einer erfüllten Woche hieß es dann au revoir in der Hoffnung, dass einige neu geknüpfte Kontakte auch in Zukunft gepflegt werden.