Abwechslungsreiches Programm in Polen

Besuch bei Austauschschülern in Koluszki

Erstellt von Adrian Krywon und Frederik Mörlins | |   InternationalAustauschSchuljahr 2014/15
Die Austauschgruppe in Polen

Die Austauschgruppe in Polen

Do widzenia! So lautete das Abschiedswort am Bahnhof in Koluszki nach einer Woche, die einem wie zwei Tage vorkamen. Wenn man aber zurückblickt, fällt einem auf, dass diese Woche doch sehr ereignisreich war.

Beginnen wir einfach am Freitag, den 12.06.15 um 6.50 Uhr am Großburgwedeler Bahnhof. Dort starteten alle elf Teilnehmer recht müde, aber auch aufgeregt. Über Hannover ging es mit dem ICE nach Berlin und von dort aus mit dem Berlin-Warschau-Express – wer hätte es gedacht – nach Warschau. Nach zehn Stunden Fahrt erreichten wir schließlich Koluszki, wo uns warmes, angenehmes Wetter und freundliche Gastfamilien begrüßten.

Das Wochenende begann ganz ruhig: Wir trafen uns alle gemütlich zum Grillen und unternahmen Ausflüge mit unseren Gastfamilien, z.B. in das Kopernikus-Museum nach Warschau.

Am Montag begann dann der Ernst des Lebens in der Schule. O.K., ernst war es jetzt nicht wirklich... Im Rahmen des Projekts des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes, welches die Begegnung finanziell unterstützt, führten wir zunächst Interviews mit unseren Austauschschülern. Anschließend ging es per Shuttle-Bus nach Nieborów. Dort besuchten wir ein Schloss, in dem 20.000 verschieden bemalte Fliesen ausgestellt wurden, den umliegenden Garten im Renaissance-Stil sowie eine Orangerie.

Am Dienstag brachte uns der Shuttlebus in die ehemalige Textilstadt Lódz. Dort schauten wir uns das „Muzeum kinematografii“ an und besuchten die Manufaktura. Letztere ist eine Einkaufspassage, die eine Fläche von 150 Fußballfeldern umfasst. Am nächsten Tag fuhren wir nach Krakau und machten auf dem Weg einen Zwischenstopp in Cz?stochowska, wo wir uns das Bild der Schwarzen Madonna, das polnische Nationalheiligtum der katholischen Kirche, anschauten. In Krakau besichtigten wir die Tuchhallen und das Wawel-Schloss, nach welchem die berühmte Schokolade benannt worden ist. Schließlich hatten wir noch viel Freizeit in der Altstadt.

Am Donnerstag gingen wir wieder in die Schule und beendeten unsere Interviews. Außerdem nahmen wir an einem „Decoupage“-Workshop teil, in dem wir anhand von Serviettentechnik Flaschen verzierten. Am Abend trafen wir uns zum Abschiedsfest in der Schule, schauten uns Filme und Fotos an, die während der Woche entstanden waren, und es gab ein kleines Buffet.

Nach einer Woche traten wir schließlich die Rückfahrt an. In Warschau lernten wir auf einer Sightseeingtour u.a. noch den Kulturpalast und das Schloss kennen. Müde, aber glücklich erreichten wir Großburgwedel kurz vor Mitternacht.