25 Jahre Mauerfall: Der lange Schatten der DDR

DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier spricht über Anspruch und Wirklichkeit der DDR

Erstellt von Slo / Hoy |

Der 9. November 1989 ist einer der glücklichsten Tage in der deutschen Geschichte. In einer einzigen Nacht verlor die Mauer ihren Schrecken und ihre Macht. Mehr als 28 Jahre lang diente dieses menschenverachtende Sperrwerk nur einem einzigen Zweck: Es sollte Menschen ein- und die Freiheit aussperren. Über all die Jahre seit dem Mauerbau 1961 tat die Partei- und Staatsführung der SED alles, um die Grenze noch undurchlässiger und menschenfeindlicher zu machen. Doch am 9. November siegten Freiheit und Vernunft. Auch wir am Gymnasium Großburgwedel erinnern uns daher an diesen wunderbaren Tag und blicken mit Dankbarkeit zurück auf die friedliche Revolution des Jahres 1989. Vor dem Hintergrund des Mauerfall-Jahrestages luden wir in Zusammenarbeit mit der Konrad Adenauer Stiftung die DDR-Bürgerrechtlerin und Filmregisseurin Freya Klier ein, um ein wichtiges Kapitel unserer Geschichte mit einer wichtigen Zeitzeugin lebendig werden zu lassen. Frau Klier sprach in einem autobiografisch geprägten Vortrag, in dem sie auf die friedliche Revolution im Herbst 1989 und auf die letzten Tage der DDR nach dem Mauerfall einging, über Anspruch und Wirklichkeit der DDR und diskutierte anschließend mit den Schülerinnen und Schülern über dieses Thema.