Die Schule aus allen Perspektiven betrachten

Zum Abschied Matthias Heßbrüggen

Erstellt von Johannes Grüne | | PersonenSchuljahr 2021/22

Matthias Heßbrüggen verlässt das Gymnasium in Richtung Kultusministerium.

Ein Korb guter Wünsche zum Abschied

Matthias Heßbrüggen, ständiger Vertreter des Schulleiters am Gymnasium Großburgwedel, wird Ende Januar die Schule verlassen und wechselt ins Niedersächsische Kultusministerium nach Hannover. Er wird dort im Referat 31 tätig sein, das u.a. für die Qualitätsentwicklung der Schulen, die eigenverantwortliche Schule und die Weiterentwicklung des Schulleiterberufs zuständig ist.

Auch wenn Heßbrüggen sich auf diese neue berufliche Perspektive freut, sieht er den Wechsel ins Ministerium durchaus mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Mich verbindet wirklich viel mit dieser Schule“, sagt der Lehrer, der seit 2010 in Burgwedel die Fächer Musik und Geschichte unterrichtet hat. In vielen Bereichen konnte er in der Vergangenheit Akzente setzen: Neben der Tätigkeit im Unterricht war er Chorleiter, Organist in Schulgottesdiensten, Schauspieler in der Theater-AG oder begeisterter Reiseleiter auf Exkursionen und Klassenfahrten – immer eng an der Seite von Schülerinnen und Schülern sowie Kolleginnen und Kollegen.

Besonders sein Organisationstalent kam der Schule in den letzten Jahren sehr zugute; neben der täglichen Organisation des Schulbetriebs z. B. am Stunden- und Vertretungsplan hatte Heßbrüggen den Blick dabei auch immer auf die längerfristige Entwicklung des Bildungsinstitutes gerichtet. Die Einführung der digitalen Schulplattform IServ beispielsweise, die besonders in der Zeit des Distanzlernens gute Dienste geleistet hat, hatte er gemeinsam mit Kollegen bereits viele Jahre vor der Pandemie angestoßen und umgesetzt. Etwa ein Jahr lang hat Heßbrüggen das Gymnasium als kommissarischer Schulleiter auch geführt und dabei Impulse für die Zukunft setzen können: Wichtige Weichenstellungen für den Neu- und Umbau des Gymnasiums sowie die Digitalisierung fielen in diese Zeit.

„Herrn Heßbrüggen zu ersetzen bedeutet für uns alle eine große Herausforderung“, weiß deshalb auch Schulleiter Robert Baberske. „Für seinen neuen Wirkungsbereich wünschen wir Herrn Heßbrüggen Erfolg, neue Einblicke und produktive Arbeit im Sinne der Bildung junger Menschen. Hier hinterlässt er eine große Lücke, dort wird er eine füllen.“