Hygieneplan für das Gymnasium Großburgwedel

Der vorliegende Hygieneplan für das Gymnasium Großburgwedel orientiert sich am Niedersächsischen Rahmen Hygieneplan Corona für Schulen und berücksichtigt die besondere Situation unserer Schule. Alle Personen, die in der Schule zusammenkommen, sind gehalten, den hier formulierten Vorgaben Folge zu leisten und durch ihr persönliches Verhalten dazu beizutragen, das Infektionsrisiko zu minimieren. Die Bekanntmachung der Hygienemaßnahmen erfolgt über IServ, die Homepage der Schule und im Unterricht.

Der Rahmenhygieneplan behält jederzeit Gültigkeit.

1. Hygienemanagement

  • Der Hygieneplan des Gymnasiums Großburgwedel orientiert sich an der Arbeitshilfe zur Erstellung des Hygieneplans für die Schule auf der Grundlage des §36 Infektionsschutzgesetz sowie den aktuell gültigen Corona-Regelungen.
  • Die Regelungen werden jährlich im Rahmen einer Begehung evaluiert und bei Bedarf aktualisiert.
  • Lehrkräfte sowie alle anderen am Schulleben Beteiligten werden jährlich über wesentliche Hygienebestimmungen belehrt.
  • Schülerinnen und Schüler werden durch Klassen oder Kursleitung altersangemessen über die jeweils geltenden Bestimmungen bzw. deren Überarbeitung unterwiesen.
  • Der Nachweis über einen altersentsprechenden Masernschutz gemäß §20, Abs. 9 IFSG wird bei allen neu an die Schule kommenden Schülerinnen und Schülern überprüft.

https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__20.html

  • Schulen sind zwar nicht ermächtigt, Schutzmaßnahmen nach dem IfSG (z. B Quarantäne) zu treffen, jedoch kann der Schulleiter vorläufige Eilmaßnahmen ergreifen.
  • Das Gymnasium Großburgwedel ermöglicht auch nach Abschaffung der Testpflicht den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften sich freiwillig auf das Corona-Virus zu testen. Es stellt dafür (soweit in ausreichender Menge vorhanden) drei Tests pro Woche kostenlos zur Verfügung.
  • Eine Testkontrolle findet nicht statt.

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2. Ausschluss vom Schulbesuch oder von einer Tätigkeit in der Schule

  • Folgende Personen dürfen das Schulgebäude nicht betreten und auch nicht an Schulveranstaltungen teilnehmen:

    • Personen, bei denen eine in §34 IFSG genannten Krankheit festgestellt wurde, insbesondere Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln, Scharlach, Windpocken;
           Link zu §34 IFSG: https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__34.html

    • Personen, die SARS CoV2 positiv getestet wurden;

    • Personen, die engen Kontakt zu einem bestätigten SARS CoV2 Fall hatten und unter häuslicher Quarantäne stehen (K1-Personen, d.h. insbesondere Kinder betroffener Eltern);

  • Das Zutrittsverbot gilt nicht, wenn

    • an den von der Schule festgesetzten Tagen zu Hause ein Selbsttest auf das Corona-Virus durchgeführt wurde und die Eltern das negative Ergebnis schriftlich bestätigen;

    • ein negatives Testergebnis zwar nicht durch Vorlage der Unterschrift nachgewiesen, von Eltern aber telefonisch oder elektronisch bestätigt werden kann;

    • im Ausnahmefall ein Selbsttest (z.B. bei einem ungültigen Testergebnis) vor Beginn des Unterrichts in Raum HT 1 nachgeholt wird und dieser negativ ausfällt;

  • Der Nachweis des negativen Selbsttests der Schülerinnen und Schüler wird auf einem Laufzettel dokumentiert (Anlage). Auf diesem bestätigen Eltern minderjähriger Kinder das negative Testergebnis durch Unterschrift in der jeweiligen Spalte für den Unterrichtstag, volljährige Schülerinnen und Schüler tun dies durch Eigenunterschrift.

  • Bei einem negativen Testergebnis kann die Schule auch bei einem leichten „Infekt ohne deutliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens“ besucht werden, z.B. bei Heuschnupfen oder Pollenallergie.

  • Bei einem positiven Testergebnis oder bei einem Infekt mit einem ausgeprägten Krankheitswert (z.B. Husten, Halsschmerzen, erhöhte Temperatur) darf die Schule nicht besucht werden. Diese ist über das positive Testergebnis zu informieren. Außerdem sollte Kontakt zu einem Arzt aufgenommen werden, um einen PCR-Test zu veranlassen.

  • Wenn ein Selbsttest in der Schule positiv ausfällt, wird die betroffene Person in der Unterrichts- / Betreuungszeit direkt nach Hause geschickt oder deren Abholung in die Wege geleitet. Für diese Person ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel nur im absoluten Ausnahmefall und möglichst nur in Zeiten mit geringem Fahrgastaufkommen zulässig.

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3. Verhalten beim Auftreten von Symptomen

  • Das Auftreten einer Infektion mit SARS CoV 2 sowie bei Symptomen UND dem Kontakt mit einem bestätigten Fall von SARS CoV 2 sind der Schulleitung von den Erkrankten bzw. deren Sorgeberechtigten mitzuteilen. Das gilt auch für das gesamte Personal der Schule.

  • Bei Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockenem Husten, Atemproblemen, Verlust von Geschmacks-/ Geruchssinn, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber, Erbrechen oder Durchfall) sollte die betroffene Person auf jeden Fall zu Hause bleiben. Die Schule ist darüber unverzüglich zu informieren.

  • Bei Auftreten von Fieber und/oder ernsthaften Krankheitssymptomen in der Unterrichts- bzw. Betreuungszeit wird die betreffende Person direkt nach Hause geschickt oder, wenn die Person abgeholt werden muss, in einem separaten Bereich isoliert. Gleichzeitig sollen auch Kinder oder Personen aus demselben Haushalt isoliert bzw. nach Hause geschickt werden. Die Betroffenen sollten ihre Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) während dieser Zeit und auch auf dem Heimweg tragen.

  • Hinweis an die Eltern/Erziehungsberechtigten: Bitte wenden Sie sich in einem derartigen Fall zunächst telefonisch an die Hausarztpraxis und besprechen Sie das weitere Vorgehen! Um andere Personen vor einer Ansteckung zu schützen, ist es sehr wichtig, vorher telefonisch Kontakt aufzunehmen oder eine E-Mail zu schreiben. Die Arztpraxis informiert dann über das weitere Vorgehen. Außerhalb der Praxisöffnungszeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117 zu erreichen. Nur in Notfällen sollte die 112 kontaktiert werden (siehe dazu auch Anlage 2).

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4. Maskenpflicht

Es ist wird empfohlen, im Schulgebäude während des Unterrichtes und auf den Gängen weiter eine medizinische Maske als Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

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5. Persönliche Hygiene

  • Verhaltensregeln werden im Gebäude und in den Unterrichtsräumen durch einfache Aushänge veranschaulicht.

  • Für alle Personen gilt: mind. 1,50 m Abstand halten, zudem keine Berührungen, Umarmungen oder Händeschütteln.

  • Mit den Händen sollte nicht das Gesicht berührt werden.

  • Stark genutzte Stellen wie Türklinken oder Griffe sollten möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern angefasst werden (ggf. mit Ellenbogen betätigen).

  • Gegenstände wie z. B. Trinkbecher, persönliche Arbeitsmaterialien, Stifte, etc. sollen nicht mit anderen Personen geteilt werden.

  • Husten und Nies Etikette beachten: Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.

  • Es gilt die Vorgabe der gründlichen Händehygiene: Händewaschen mit Seife 20 - 30 Sekunden (siehe auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/).

  • Papierhandtücher und Seife sind in jedem WC und in den Klassenräumen bei den Handwaschbecken deponiert und werden regelmäßig aufgefüllt. Ist im laufenden Betrieb der Vorrat aufgebraucht, soll sofort bei den Hausmeistern oder im Sekretariat Bescheid gegeben werden. Schülerinnen und Schüler soll die Waschmöglichkeit bei Bedarf eingeräumt werden.

  • Weitere Aushänge über den Waschbecken, in den Unterrichts- und Sanitärräumen unterstützen das geeignete Händewaschen.

  • Die Toiletten werden täglich zusätzlich vormittags gereinigt. Das Reinigungspersonal führt auch Maßnahmen zur Flächendesinfektion durch.

  • Desinfektionsmittel dürfen von Schülerinnen und Schülern bis zur Klassenstufe 6 nur unter Beaufsichtigung verwendet werden.

  • Händedesinfektionsmittel dürfen wegen des darin enthaltenden leicht entflammbaren Alkohols nicht zur Flächendesinfektion verwendet werden. Bei großflächigem Einsatz von Händedesinfektionsmittel besteht Explosionsgefahr!

  • Die Mensa und der Kiosk sind wieder geöffnet. Allerdings gelten auch hier Abstands- und Hygieneregeln (siehe Aushang vor Ort).

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6. Unterrichtsorganisation

  • Zu Personen anderer Jahrgänge und zum Schulpersonal sollte möglichst eine Mindestabstand von 1,5 gewahrt werden.

  • Insbesondere im Fachunterricht gilt:

    • Die Weitergabe oder gemeinsame Nutzung von Gegenständen, die intensiv mit den Händen oder dem Gesicht berührt werden, sollte möglichst vermieden werden.

    • Gegenstände, die ausnahmsweise von mehreren Personen genutzt werden, sind zwischen den Nutzungen mit den bereitgestellten Reinigungsmitteln zu reinigen (z.B. Spülmittel, Haushaltsreiniger).

    • Ist eine Reinigung nicht möglich, so haben die Nutzenden vor und nach der Benutzung die Hände gründlich mit Seife zu waschen oder zu desinfizieren. Dabei sollte darauf hingewiesen werden, dass in diesem Fall insbesondere die Vorgaben zur persönlichen Hygiene (kein Kontakt mit Augen, Nase, Mund) eingehalten werden.

  • PC-Arbeitsplätze müssen nach der Nutzung vom Nutzer desinfiziert werden. Diese bitte nicht direkt mit dem Desinfektionsmittel besprühen, sondern dieses zuerst auf ein Tuch aufsprühen, anschließend damit Tastatur und Mouse abwischen.

  • Für den Verzehr von Pausenbrot sowie Getränken gilt:

    • Persönliche Hygieneregeln beachten.

    • Kein Herumreichen von Brotdosen.

    • Kein Austausch oder Probieren von Speisen, Trinkflaschen und Lebensmitteln untereinander

  • Der Verzehr von Speisen im Klassenverband (z. B. Geburtstagskuchen, Schulobst) ist zulässig. Speisen und Lebensmittel sollen nicht frei zugänglich sein, damit die Schülerinnen und Schüler Lebensmittel, welche sie nicht selbst verzehren, auch nicht berühren. Hierzu sind vor Ort verschiedene Lösungen möglich, die auch von der Art der Bereitstellung abhängen (z. B. hygienegerechte Portionierung durch eine Person auf individuellen Tellern oder Entnahme mit Servietten).

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7. Lüftung

  • Zur Reduktion des Übertragungsrisikos von COVID 19 ist auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Es ist das „20 –5 –20 Prinzip“ (20 Minuten Unterricht, 5 Minuten lüften, 20 Minuten Unterricht) zu befolgen.

  • Aus Sicherheitsgründen verschlossene Fenster dürfen für die Lüftung nur unter Aufsicht einer Lehrkraft geöffnet werden.

  • Eine alleinige Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird. Die Lüftung hat als eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch möglichst vollständig geöffnete Fenster zu erfolgen (in Abhängigkeit von der Außentemperatur über 3 bis 10 Minuten). Die Raumluft kühlt beim Stoßlüften in Räumen über wenige Minuten nur um ca. 2-3 Grad ab, was für die Schülerinnen und Schüler gesundheitlich unbedenklich ist. Eine Dauerlüftung soll nicht erfolgen. Andauernde Zugluft ist zu vermeiden.Während des Lüftens kann grundsätzlich Unterricht stattfinden.

  • Vor Beginn des Unterrichtes ist der Raum gut zu durchlüften (mindestens 3 Minuten).
  • In den Pausen kann und sollte darüber hinaus länger gelüftet werden, je nach Witterung mindestens 3 Minuten, bei über +10 Grad Celsius auch länger als 5 Minuten.

  • Schülerinnen und Schüler können als „Lüftungsdienst“ zum Beispiel an das Lüften erinnern und ggfs. das Öffnen und Schließen der Fenster übernehmen.

  • Eine CO2-Ampel oder die CO2-App der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, welche die optimale Zeit und Frequenz zur Lüftung bestimmt, kann zusätzlich genutzt werden, um an die nächste Lüftung zu erinnern: (https://www.dguv.de/webcode.jsp?query=dp1317760)
  • Die Klassenraumtüren können geöffnet bleiben; der Aufenthalt auf den Fluren ist nicht gestattet.

  • Nach Unterrichtsende müssen die Fenster prinzipiell wieder geschlossen werden!

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8. Beschäftigte sowie Schülerinnen und Schülern aus Risikogruppen

  • Beschäftigte sowie Schülerinnen und Schüler, die einer Risikogruppe angehören, müssen grundsätzlich in die Schule kommen.

  • Eine Befreiung von der Präsenzpflicht ist nur im begründeten Ausnahmefall möglich; über Anträge entscheidet die Schulleitung.

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Anlagen

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Stand: 22.04.2022