Hygieneplan für das Gymnasium Großburgwedel

Gültig ab: 07.12.2020

Der vorliegende Hygieneplan für das Gymnasium Großburgwedel orientiert sich am Niedersächsischen Rahmen Hygieneplan Corona für Schulen und berücksichtigt die besondere Situation unserer Schule. Alle Personen, die in der Schule zusammenkommen, sind gehalten, den hier formulierten Vorgaben Folge zu leisten und durch ihr persönliches Verhalten dazu beizutragen, das Infektionsrisiko zu minimieren. Die Bekanntmachung der Hygienemaßnahmen erfolgt über IServ, die Homepage der Schule und im Unterricht.

Der Rahmenhygieneplan behält jederzeit Gültigkeit.

1. Anpassung an das aktuelle Infektionsgeschehen

  • Im Niedersächsischen Rahmen Hygieneplan vom 19.11.2020 werden die drei Szenarien A, B und C sowie fünf Stufen unterschieden:

    • Gemäß dem Begleitschreiben des Ministers ist davon auszugehen, dass grundsätzlich das Szenario A - Eingeschränkter Regelbetrieb gilt. Dieses verzichtet in Teilen, insbesondere im Unterricht, für Schülerinnen und Schüler auf das Abstandsgebot zugunsten eines Kohorten-Prinzips. Kohorten werden definiert als festgelegte Gruppen, die in ihrer Zusammensetzung möglichst unverändert bleiben, eine Kohorte umfasst maximal einen Jahrgang. Unterteilt wird Szenario A je nach der Anzahl der Infektionen mit SARS CoV 2 in drei Stufen. Dabei gilt grundsätzlich, dass die Einschränkungen umso größer werden, je höher sie Stufe ist. Unterschieden wird:

      • Stufe 1 (unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 in 7 Tagen)

      • Stufe 2 (ab 35 bis unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 in 7 Tagen)

      • Stufe 3 (ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 in 7 Tagen)

    • Sollte für ganz Niedersachsen oder den Schulbezirk Burgwedel Szenario B - Schule im Wechselmodell angeordnet werden (entspricht Stufe 4), so gelten damit zusätzliche Einschränkungen, die im Folgenden gesondert gekennzeichnet sind. Eine Verpflichtung zum Wechsel in Szenario B besteht, wenn in der Region Hannover die 7-Tage-Inzidenz 200 oder mehr beträgt.

    • Szenario C - Quarantäne und Shutdown (bzw. Stufe 5) würde erneut überwiegend häusliches Lernen erfordern. Für die Notbetreuung von Schülerinnen und Schülern in der Schule gelten dann die Vorgaben des Szenario B.

  • Es soll ein weitgehend normaler Unterrichtsbetrieb durchgeführt werden. Alle Schülerinnen und Schüler kommen täglich zur Schule und werden in den vorgesehenen Fächern unterrichtet. Dazu gehören auch der Sportunterricht und die zweiten Fremdsprachen sowie Religion und Werte und Normen.

  • Auch Schülerinnen und Schüler, die einer Risikogruppe angehören, haben im Szenario A regelmäßig am Unterricht in der Schule teilzunehmen. Schülerinnen und Schüler, die mit Angehörigen aus den oben beschriebenen Risikogruppen in einem gemeinsamen Haushalt zusammenleben, nehmen möglichst regelmäßig am Präsenzunterricht teilnehmen. Für Szenario A und B gilt: Die ausschließliche Teilnahme am Lernen zu Hause ist für Schülerinnen und Schüler aus Risikogruppen nur nach Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung möglich. Die Attestpflicht gilt ebenso für alle Beschäftigten an der Schule. Ein Attestformular findet sich in Anlage 1.

  • Im Folgenden werden grundsätzlich Regelungen für Szenario A beschrieben. Sollte Szenario B angeordnet werden, kommt es zu den markierten Änderungen; diese werden hier bereits B angeordnet werden, kommt es zu den markierten Änderungen; diese werden hier bereits aufgeführt, damit insbesondere Eltern über eine mögliche Veränderung der Situation informiert sind.

  • Wenn Szenario B oder Szenario C gelten, werden Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Lernens zu Hause von ihren Lehrkräften für die Tage, an denen für sie kein Unterricht stattfindet, mit Unterrichtsmaterial, Aufgaben und Lernplänen versorgt.

  • Der Wechsel von einem Szenario ins andere erfolgt durch eine behördliche öffentliche Allgemeinverfügung auf Grundlage des aktuellen Inzidenzwertes.

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2. Ausschluss vom Schulbesuch oder von einer Tätigkeit in der Schule

  • Folgende Personen dürfen das Schulgebäude nicht betreten und auch nicht an Schulveranstaltungen teilnehmen:

    • Personen, die SARS CoV2 positiv getestet wurden;

    • Personen, die engen Kontakt zu einem bestätigten SARS CoV2 Fall hatten und unter häuslicher Quarantäne stehen (K1-Personen, d.h. insbesondere Kinder betroffener Eltern);

    • Personen, die nicht durch beine ärztliche Bescheinigung oder durch einen Test auf das Corona-Virus mit negativem Ergebnis nachweisen, dass keine Infektion mit dem Virus vorliegt. Selbsttests müssen von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, sonstigen Beschäftigten, Handwerkern und Anlieferern zumindest zweimal in der Woche durchgeführt werden. Eltern sowie Lehrkräfte anderer Schulen benötigen ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis.

  • Das Zutrittsverbot gilt nicht, wenn

    • an den von der Schule festgesetzten Tagen zu Hause ein Selbsttest auf das Corona-Virus durchgeführt wurde und die Eltern das negative Ergebnis schriftlich bestätigen;

    • ein negatives Testergebnis zwar nicht durch Vorlage der Unterschrift nachgewiesen, von Eltern aber telefonisch oder elektronisch bestätigt werden kann;

    • im Ausnahmefall ein Selbsttest (z.B. bei einem ungültigen Testergebnis) vor Beginn des Unterrichts in Raum HT 1 nachgeholt wird und dieser negativ ausfällt;

    • eine seit mindestens 15 Tagen vollständig abgeschlossene Schutzimpfung gegen das Corona-Virus mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff nachgewiesen werden kann;

    • durch einen Genesenen-Nachweis belegt werden kann, dass eine vorherige Infektion mit dem Corona-Virus durch einen (PCR-) Test nachgewiesen wurde, der mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate alt ist.

  • Die Selbsttests sind zwar freiwillig, aber wer diesen nicht durchführt oder die Durchführung nicht nachweisen kann, darf nicht am Unterricht teilnehmen.

  • Den Schülerinnen und Schülern sowie den Beschäftigten werden von der Schule für die Folgewoche jeweils zwei kostenlose Selbsttest-Kits für die Selbsttestung vor dem Besuch der Schule zur Verfügung gestellt.

  • Der Nachweis des negativen Selbsttests der Schülerinnen und Schüler wird auf einem Laufzettel dokumentiert (Anlage). Auf diesem bestätigen Eltern minderjähriger Kinder das negative Testergebnis durch Unterschrift in der jeweiligen Spalte für den Unterrichtstag, volljährige Schülerinnen und Schüler tun dies durch Eigenunterschrift.

  • Bei einem negativen Testergebnis kann die Schule auch bei einem leichten „Infekt ohne deutliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens“ besucht werden, z.B. bei Heuschnupfen oder Pollenallergie.

  • Bei einem positiven Testergebnis oder bei einem Infekt mit einem ausgeprägten Krankheitswert (z.B. Husten, Halsschmerzen, erhöhte Temperatur) darf die Schule nicht besucht werden. Diese ist über das positive Testergebnis zu informieren. Außerdem sollte Kontakt zu einem Arzt aufgenommen werden, um einen PCR-Test zu veranlassen.

  • Wenn ein Selbsttest in der Schule positiv ausfällt, wird die betroffene Person in der Unterrichts- / Betreuungszeit direkt nach Hause geschickt oder deren Abholung in die Wege geleitet. Für diese Person ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel nur im absoluten Ausnahmefall und möglichst nur in Zeiten mit geringem Fahrgastaufkommen zulässig.

  • Wer die Regelungen des Hygieneplans trotz wiederholter Belehrung nicht einhält, kann mit einem Verbot belegt werden, das Schulgelände zu betreten.

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3. Verhalten beim Auftreten von Symptomen

  • Das Auftreten einer Infektion mit SARS CoV 2 sowie bei Symptomen UND dem Kontakt mit einem bestätigten Fall von SARS CoV 2 sind der Schulleitung von den Erkrankten bzw. deren Sorgeberechtigten mitzuteilen. Das gilt auch für das gesamte Personal der Schule. (vorher 24)

  • Bei Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockenem Husten, Atemproblemen, Verlust von Geschmacks-/ Geruchssinn, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber, Erbrechen oder Durchfall) sollte die betroffene Person auf jeden Fall zu Hause bleiben. Die Schule ist darüber unverzüglich zu informieren.

  • Bei Auftreten von Fieber und/oder ernsthaften Krankheitssymptomen in der Unterrichts- bzw. Betreuungszeit wird die betreffende Person direkt nach Hause geschickt oder, wenn die Person abgeholt werden muss, in einem separaten Bereich isoliert. Gleichzeitig sollen auch Kinder oder Personen aus demselben Haushalt isoliert bzw. nach Hause geschickt werden. Die Betroffenen sollten ihre Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) während dieser Zeit und auch auf dem Heimweg tragen.

  • Hinweis an die Eltern/Erziehungsberechtigten: Bitte wenden Sie sich in einem derartigen Fall zunächst telefonisch an die Hausarztpraxis und besprechen Sie das weitere Vorgehen! Um andere Personen vor einer Ansteckung zu schützen, ist es sehr wichtig, vorher telefonisch Kontakt aufzunehmen oder eine E-Mail zu schreiben. Die Arztpraxis informiert dann über das weitere Vorgehen. Außerhalb der Praxisöffnungszeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117 zu erreichen. Nur in Notfällen sollte die 112 kontaktiert werden (siehe dazu auch Anlage 2).

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4. Zutrittsbeschränkungen

  • Der Zutritt von Personen, die nicht in der Schule unterrichtet werden oder dort nicht regelmäßig tätig sind, ist nach Möglichkeit während des Schulbetriebs auf ein Minimum zu beschränken. Dies gilt insbesondere für Eltern, die gesunde Kinder vor der Schule in Empfang nehmen und das Gebäude nicht betreten sollen.

  • Das Betreten der Schule bedarf einer vorherigen Anmeldung in den Sekretariaten (Frau Heinrich, Frau Hamann), ggf. auch bei den Hausmeistern (Herr Borrmann und Herr Hemmann), Herrn Hendricks (IT) oder Herrn Grigas (Mensa & Kiosk).

  • Von den genannten Personen werden die Kontaktdaten der Besucherinnen mit einem speziellen Formblatt dokumentiert (siehe Anlage 3). Ausgefüllte Formblätter werden unter Beachtung des Datenschutzes mindestens drei Wochen lang aufbewahrt.

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5. Information und Unterweisung zu Infektionsschutzmaßnahmen

  • Die aktuellen Informationen werden auf der Homepage veröffentlicht und laufend aktualisiert: www.gymnasium-grossburgwedel.de

  • Schülerinnen und Schüler werden durch Klassen oder Kursleitung altersangemessen über die jeweils geltenden Bestimmungen bzw. deren Überarbeitung unterwiesen; dies wird im Klassenbuch bzw. Kursheft dokumentiert. Ggf. werden (besonders im Jahrgang 5) der Umgang mit Mund-Nasen-Bedeckungen sowie die Handhygiene auch eingeübt.

  • Schulfremde Personen werden durch Aushang im Eingangsbereich sowie auf der Homepage über die einzuhaltenden Hygieneregeln informiert.

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6. Persönliche Hygiene

  • Verhaltensregeln werden im Gebäude und in den Unterrichtsräumen durch einfache Aushänge veranschaulicht.

  • Für alle Personen gilt: mind. 1,50 m Abstand halten, zudem keine Berührungen, Umarmungen oder Händeschütteln.

  • Mit den Händen sollte nicht das Gesicht berührt werden.

  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) oder einer textilen Barriere (Mund-Nasen-Bedeckung MNB, community mask oder Behelfsmaske) ist im gesamten Schulgebäude (auch in den Unterrichtsräumen am Sitzplatz) für alle Personen vorgeschrieben. Die Masken müssen selbst mitgebracht werden.

  • Der MNS kann im Unterricht kurzzeitig von einzelnen Personen abgenommen werden, wenn dies zwingend für die Unterrichtsziele erforderlich ist, z.B. im Sprachunterricht.

  • Die Pflicht zum Tragen eines MNS besteht nicht während Klassenarbeiten und Klausuren, solange die Personen einen Sitzplatz eingenommen haben und der Abstand von 1,5m eingehalten wird.

  • Im Sportunterricht kann vom Tragen des MNS abgesehen werden, wenn die Vorgaben für den Schulsport im Übrigen eingehalten werden.

  • Das Tragen von FFP2/3-Masken wird, unter Beachtung der Tragezeitbegrenzungen für FFP2/3-Masken in der DGUV Regel 112-190, empfohlen.

  • Stark genutzte Stellen wie Türklinken oder Griffe sollten möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern angefasst werden (ggf. mit Ellenbogen betätigen).

  • Gegenstände wie z. B. Trinkbecher, persönliche Arbeitsmaterialien, Stifte, etc. sollen nicht mit anderen Personen geteilt werden.

  • Husten und Nies Etikette beachten: Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.

  • Es gilt die Vorgabe der gründlichen Händehygiene: Händewaschen mit Seife 20 - 30 Sekunden (siehe auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/).

  • Papierhandtücher und Seife sind in jedem WC und in den Klassenräumen bei den Handwaschbecken deponiert und werden regelmäßig aufgefüllt. Ist im laufenden Betrieb der Vorrat aufgebraucht, soll sofort bei den Hausmeistern oder im Sekretariat Bescheid gegeben werden. Schülerinnen und Schüler soll die Waschmöglichkeit bei Bedarf eingeräumt werden.

  • Weitere Aushänge über den Waschbecken, in den Unterrichts- und Sanitärräumen unterstützen das geeignete Händewaschen.

  • Die Toiletten werden täglich zusätzlich vormittags gereinigt. Das Reinigungspersonal führt auch Maßnahmen zur Flächendesinfektion durch.

  • Desinfektionsmittel dürfen von Schülerinnen und Schülern bis zur Klassenstufe 6 nur unter Beaufsichtigung verwendet werden.

  • Händedesinfektionsmittel dürfen wegen des darin enthaltenden leicht entflammbaren Alkohols nicht zur Flächendesinfektion verwendet werden. Bei großflächigem Einsatz von Händedesinfektionsmittel besteht Explosionsgefahr!

  • Die Mensa und der Kiosk sind wieder geöffnet. Allerdings gelten auch hier Abstands- und Hygieneregeln (siehe Aushang vor Ort).

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7. Abstandsgebot

  • Für Lehrkräfte sowie alle anderen an der Schule tätigen Personen gilt nach wie vor das Abstandsgebot, auch in den Lehrerzimmern. Im Falle des Szenarios B wird dieses auch wieder für Schülerinnen und Schüler konsequent eingeführt.

  • Zu allen Personen anderer Jahrgänge und zu dem Schulpersonal ist ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren. Um dies leichter durchzuführen, werden für die einzelnen Schuljahrgänge eigene Pausenbereiche vorgesehen und durch Markierungen voneinander abgegrenzt:

    • Jahrgang 5: Unterstufenpausenhof (zwischen A und B Trakt, oberer Teil);

    • Jahrgang 6: vor dem Haupteingang (zum Schulzentrum hin);

    • Jahrgang 7: vor dem Haupteingang (zum Busbahnhof hin);

    • Jahrgang 8: Mittelstufenpausenhof (zwischen C und D Trakt, hinten);

    • Jahrgang 9: Mittelstufenpausenhof (zwischen C und D Trakt, vorne);

    • Jahrgang 10: vor dem Haupteingang (zum Wendehammer hin);

    • Jahrgang 11: Unterstufenpausenhof (zwischen A und B Trakt, unterer Teil);

    • Jahrgang 12: Oberstufenpausenhof (zwischen D und E Trakt, unten);

    • Jahrgang 13: Oberstufenpausenhof (zwischen D und E Trakt, oben).

  • Die Pausenbereiche werden in einem gesonderten Plan ausgewiesen.

  • Das Betreten der Sekretariate, des Planerbüros und der Bibliothek ist nur in dringenden Fällen und einzeln erlaubt. Fragen und Anregungen sind möglichst digital zu formulieren oder ggf. im Präsensunterricht zu stellen.

  • Die Warte-Markierungen sind zu beachten.

  • In der Bibliothek kann zurzeit nicht gearbeitet werden, einzelne Anfragen können an die Schulassistentin, Frau Grüne, gestellt werden.

  • Die Sekretariate sind zu Schulzeiten wie immer über Telefon oder per Mail zu erreichen.

  • Wenn Szenario B gilt, wird das Abstandsgebot wieder auf alle Personen ausgedehnt, die nicht zum gleichen Hausstand gehören. Das Kohortenprinzip wird somit ausgesetzt.

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8. Dokumentation und Nachverfolgung

  • Der Schulbesuch aller Schülerinnen und Schüler wird dokumentiert, um im Falle einer Infektion ein konsequentes Krisenmanagement zu ermöglichen. Diese Dokumentation erfolgt über Klassenbücher und Kurshefte sowie Sitzpläne für jeden Raum.

  • Als Kurse gelten auch Ganztagsbetreuung, Arbeitsgemeinschaften und pädagogische Zusatzangebote.

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9. Unterrichtsorganisation

  • Die Schülerinnen und Schüler suchen bei Ankunft im Gebäude unverzüglich ihren Klassenraum auf und verweilen an ihrem Platz.

  • Haben Schülerinnen und Schüler in der folgenden Stunde Unterricht in einem Fachraum, (Naturwissenschaften, Musik, Kunst und Sport), begeben sie sich vor Unterrichtsbeginn in einen Wartebereich. Diese Bereiche verteilen sich im gesamten Gebäude und sind ausgeschildert. Die Lehrkräfte, die in den Fachräumen unterrichten, holen ihre Lerngruppen dort ab.

  • Es gilt die von der Lehrkraft festgelegte Sitzordnung (auch in den Fachräumen)! Sie ist verbindlich einzuhalten.

  • In jahrgangsübergreifenden Lerngruppen in der Qualifikationsphase muss zwischen den Kohorten (=einzelnen Jahrgängen) ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Dies gilt sowohl beim Betreten und Verlassen des Unterrichtsraums als auch während des Unterrichts.

  • Partner und Gruppenarbeit sind grundsätzlich wieder möglich.

  • Insbesondere im Fachunterricht gilt:

    • Die Weitergabe oder gemeinsame Nutzung von Gegenständen, die intensiv mit den Händen oder dem Gesicht berührt werden, sollte möglichst vermieden werden.

    • Gegenstände, die ausnahmsweise von mehreren Personen genutzt werden, sind zwischen den Nutzungen mit den bereitgestellten Reinigungsmitteln zu reinigen (z.B. Spülmittel, Haushaltsreiniger).

    • Ist eine Reinigung nicht möglich, so haben die Nutzenden vor und nach der Benutzung die Hände gründlich mit Seife zu waschen oder zu desinfizieren. Dabei sollte darauf hingewiesen werden, dass in diesem Fall insbesondere die Vorgaben zur persönlichen Hygiene (kein Kontakt mit Augen, Nase, Mund) eingehalten werden.

  • PC-Arbeitsplätze müssen nach der Nutzung vom Nutzer desinfiziert werden. Diese bitte nicht direkt mit dem Desinfektionsmittel besprühen, sondern dieses zuerst auf ein Tuch aufsprühen, anschließend damit Tastatur und Mouse abwischen.

  • Lehrkräfte agieren grundsätzlich Kohorten-übergreifend und sind darum angehalten, das Abstandsgebot untereinander und zu ihren Schülerinnen und Schülern einzuhalten, wo immer dies möglich ist.

  • Für die Lehrerzimmer ist eine festgelegte Höchstzahl an Personen pro Zimmer vorgegeben. Weitere Bereiche werden ausgewiesen.

  • Sollte Unterricht im Schulzentrum stattfinden, gelten die dortigen Hygienevorschriften.

  • Falls wieder Szenario B gilt, werden die Klassenräume wieder so eingerichtet, dass maximal 15 Schülerinnen und Schüler unter Einhaltung des Abstandsgebots unterrichtet werden.

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10. Lüftung

  • Zur Reduktion des Übertragungsrisikos von COVID 19 ist auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Es ist das „20 –5 –20 Prinzip“ (20 Minuten Unterricht, 5 Minuten lüften, 20 Minuten Unterricht) zu befolgen.

  • Die Lüftung hat als eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch möglichst vollständig geöffnete Fenster zu erfolgen (in Abhängigkeit von der Außentemperatur über 3 bis 10 Minuten). Während des Lüftens kann grundsätzlich Unterricht stattfinden.

  • In den Pausen kann und sollte darüber hinaus länger gelüftet werden.

  • Vor Beginn des Unterrichtes ist der Raum gut zu durchlüften.

  • Zwischen den Unterrichtsstunden und in den Pausen ist ebenfalls zu lüften.

  • Die Raumluft kühlt beim Stoßlüften in Räumen über wenige Minuten nur um ca. 2-3 Grad ab, was für die Schülerinnen und Schüler gesundheitlich unbedenklichist. Eine Dauerlüftung soll nicht erfolgen. Andauernde Zugluft ist zu vermeiden.

  • Schülerinnen und Schüler können als „Lüftungsdienst“ zum Beispiel an das Lüften erinnern und ggfs. das Öffnen und Schließen der Fenster übernehmen.

  • Die CO2-App der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung welche die optimale Zeit und Frequenz zur Lüftung bestimmt, kann genutzt werden, und an die nächste Lüftung erinnern kann (https://www.dguv.de/webcode.jsp?query=dp1317760).

  • Eine alleinige Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird.

  • Aus Sicherheitsgründen verschlossene Fenster müssen daher für die Lüftung unter Aufsicht einer Lehrkraft geöffnet werden. 

  • Die Klassenraumtüren können geöffnet bleiben; der Aufenthalt auf den Fluren ist nicht gestattet.

  • Nach Unterrichtsende müssen die Fenster prinzipiell wieder geschlossen werden!

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11. Flure, Aufenthaltsbereiche und Pausen

  • Für verschiedene Bereiche des Schulgebäudes sind Markierungen, Hinweisschilder, Durchgangsge- und -verbote sowie Einbahnstraßenregelungen ausgewiesen worden. Diese müssen beachtet werden. Das Abstandsgebot hat dabei oberste Priorität.

  • Grundsätzlich gilt das Prinzip des Rechtsverkehrs.

  • Um die weiterhin gültigen Abstandsregeln auch während der Pausen einzuhalten, werden die Pausenbereiche (siehe Nr. 7) in einem gesonderten Plan für Jahrgänge ausgewiesen (siehe oben Nr. 7)

  • Enger zusammenstehen oder zusammen spielen sollen nur Schülerinnen und Schüler des gleichen Schuljahrgangs.

  • Die Pausenaufsichten sorgen dafür, dass Abstands und Hygieneregeln eingehalten werden.

  • Auf getrennte Pausenzeiten wird vorerst verzichtet.

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12. Haltestellen

  • In Öffentlichen Verkehrsmitteln besteht weiter die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Dies gilt auch für die Bushaltestellen am Busbahnhof der Schule.

  • An den Bushaltestellen ist im Rahmen der Aufsicht darauf zu achten, dass in diesem Bereich die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht.

  • Der Mindestabstand ist an Haltestellen soweit möglich einzuhalten.

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13. Verzehr von Speisen und Getränken/Mensabesuch

  • Für den Verzehr von Pausenbrot sowie Getränken gilt:

    • Persönliche Hygieneregeln beachten.

    • Kein Herumreichen von Brotdosen.

    • Kein Austausch oder Probieren von Speisen, Trinkflaschen und Lebensmitteln untereinander

  • Der Verzehr von Speisen im Klassenverband (z. B. Geburtstagskuchen, Schulobst) ist zulässig. Speisen und Lebensmittel sollen nicht frei zugänglich sein, damit die Schülerinnen und Schüler Lebensmittel, welche sie nicht selbst verzehren, auch nicht berühren. Hierzu sind vor Ort verschiedene Lösungen möglich, die auch von der Art der Bereitstellung abhängen (z. B. hygienegerechte Portionierung durch eine Person auf individuellen Tellern oder Entnahme mit Servietten).

  • Beim gemeinsamen Mittagessen in der Mensa werden die verschiedenen Kohorten räumlich und zeitlich voneinander getrennt. Dazu werden Hinweisschilder auf den Tischen und an den Eingangstüren aufgehängt, die Schülerinnen und Schüler sowie andere Mensa Besucher zu den für sie vorgesehenen Tischen geleiten.

  • Der Aufenthalt in der Mensa wird entweder durch den Transponder dokumentiert oder durch das Notieren von Namen und Klasse bzw. Funktion auf den Essensbons; diese werden unter Beachtung des Datenschutzes mindestens drei Wochen lang aufbewahrt.

  • In der Mensa wird eine Möglichkeit zur Händereinigung oder Händedesinfektion vorgehalten.

  • Da die Tische nach Ende der Mahlzeit in relativ kurzer Zeit gereinigt und desinfiziert werden müssen, ist darauf zu achten, dass keine Tabletts oder Geschirr auf den Tischen oder Geschirr auf den Tischen zurückbleiben.

  • Falls Szenario B gilt, ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen einzuhalten.

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14. Toilettenräume und Handwaschplätze

  • Die Maximalanzahl der Personen ist per Hinweisschild am Eingang zu den WC-Räumen kenntlich gemacht.

  • Funktions- und Hygienemängel werden umgehend den Hausmeistern gemeldet.

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15. Ganztagsbetrieb

  • Das Ganztagsangebot wird für den 5. und 6. Schuljahrgang angeboten. Zwischen den Jahrgangskohorten muss auch bei Szenario A ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Dies gilt sowohl beim Betreten und Verlassen des Unterrichtsraums als auch während des Unterrichts. Auch im Ganztagsbetrieb ist die Zusammensetzung der Gruppen zu dokumentieren.

  • Wenn Szenario B gilt, wird die Ganztagsbetreuung nicht weiter angeboten.

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16. Sportunterricht

  • Die für den Sportunterricht und außerunterrichtlichen Schulsport geltenden besonderen Regelungen werden den Schülerinnen und Schülern durch ihre jeweilige Lehrkraft erläutert, und zwar auf den jeweiligen Ort bzw. die ausgeübte Sportart bezogen.

  • Die Nutzung von Haartrocknern ist zur Vermeidung von Luftverwirbelungen nicht zulässig.

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17. Musikunterricht

  • Für den Musikunterricht gelten besondere Regelungen.

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18. Konferenzen und Versammlungen

  • Besprechungen und Konferenzen müssen auch bei Szenario A auf das notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten.

  • Wenn Szenario B gilt, sind Video- oder Telefonkonferenzen zu bevorzugen.

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19. Schulfahrten, Exkursionen und Schulveranstaltungen

  • Schulfahrten sind nur im Szenario A nach Maßgabe der Erlasse des Kultusministeriums zulässig. Da die Durchführbarkeit außerdem vom Infektionsgeschehen am Zielort beeinflusst werden kann, ist im Falle einer Buchung darauf zu achten, dass eine kurzfristige kostenlose Stornierung möglich ist.

  • Unterrichtsbedingte eintägige Fahrten zu außerschulischen Lernorten können im Einzelfall genehmigt werden.

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20. Praktika und betriebliche Praxisphasen

  • Bis auf weiteres finden keine Praktika statt.

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21. Infektionsschutz bei Erster Hilfe

  • An erster Stelle steht die Sicherheit der Ersthelfenden. Deshalb werden grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung und Einmalhandschuhe getragen.

  • Nach der Erste Hilfe Leistung sollen die Hände gründlich gewaschen und desinfiziert werden.

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22. Corona Warn App

  • Die Nutzung der App wird allen am Schulleben Beteiligten ausdrücklich empfohlen.

  • Zur Nutzung der App darf das Handy außerhalb des Unterrichts auch in den Jahrgängen eingeschaltet, aber auf stumm geschaltet mitgeführt werden, denen durch die Schulordnung eine generelle Handynutzung noch nicht gestattet ist.

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23. Ergänzende Hinweise zum Umgang mit Schülerinnen und Schülern aus Risikogruppen

  • Beschäftigte sowie Schülerinnen und Schüler, die einer Risikogruppe angehören, kommen im Szenario A grundsätzlich in die Schule.

  • Wer einer Risikogruppe angehört oder mit vulnerablen Angehörigen in einem Haushalt lebt, kann bei der Schulleitung eine andere Regelung beantragen. Der Antrag und eine Handlungshilfe sind zu finden unter https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/schule-neues-schuljahr-190409.html

  • Diesbezügliche Atteste bzw. vergleichbare amtliche Bescheinigungen werden nicht in die Schülerakte bzw. Personalakte aufgenommen. Auf dem Antrag wird lediglich vermerkt, dass ein aktuelles Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung vorgelegen hat.

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24. Vorläufige Eilmaßnahmen

  • Das jeweils zuständige Gesundheitsamt kann, je nach Lage und örtlicher Situation, von diesem Rahmen-Hygieneplan abweichende Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) anordnen.

  • Schulen sind dagegen nicht ermächtigt, Schutzmaßnahmen nach dem IfSG (z. B Quarantäne) zu treffen.

  • Soweit das zuständige Gesundheitsamt keine unmittelbaren Maßnahmen ergreifen kann, kann der Schulleiter aber vorläufige Eilmaßnahmen ergreifen.

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Anlagen

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Stand: 17.05.2021