Hygieneplan für das Gymnasium Großburgwedel

Gültig ab: 27.11.2020

Der vorliegende Hygieneplan für das Gymnasium Großburgwedel orientiert sich am Niedersächsischen Rahmen Hygieneplan Corona für Schulen und berücksichtigt die besondere Situation unserer Schule. Alle Personen, die in der Schule zusammenkommen, sind gehalten, den hier formulierten Vorgaben Folge zu leisten und durch ihr persönliches Verhalten dazu beizutragen, das Infektionsrisiko zu minimieren. Die Bekanntmachung der Hygienemaßnahmen erfolgt über IServ, die Homepage der Schule und im Unterricht.

Der Rahmenhygieneplan behält jederzeit Gültigkeit.

1. Anpassung an das aktuelle Infektionsgeschehen

  • Im Niedersächsischen Rahmen Hygieneplan vom 19.11.2020 werden die drei Szenarien A, B und C sowie fünf Stufen unterschieden:
    • Gemäß dem Begleitschreiben des Ministers ist davon auszugehen, dass grundsätzlich das Szenario A - Eingeschränkter Regelbetrieb gilt. Dieses verzichtet in Teilen, insbesondere im Unterricht, für Schülerinnen und Schüler auf das Abstandsgebot zugunsten eines Kohorten-Prinzips. Kohorten werden definiert als festgelegte Gruppen, die in ihrer Zusammensetzung möglichst unverändert bleiben, eine Kohorte umfasst maximal einen Jahrgang. Unterteilt wird Szenario A je nach der Anzahl der Infektionen mit SARS CoV 2 in drei Stufen. Dabei gilt grundsätzlich, dass die Einschränkungen umso größer werden, je höher sie Stufe ist. Unterschieden wird:
      • Stufe 1 (unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 in 7 Tagen)
      • Stufe 2 (ab 35 bis unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 in 7 Tagen)
      • Stufe 3 (ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 in 7 Tagen)
    • Sollte für ganz Niedersachsen oder den Schulbezirk Burgwedel Szenario B - Schule im Wechselmodell angeordnet werden (entspricht Stufe 4), so gelten damit zusätzliche Einschränkungen, die im Folgenden gesondert gekennzeichnet sind.
    • Szenario C - Quarantäne und Shutdown (bzw. Stufe 5) würde erneut überwiegend häusliches Lernen erfordern. Für die Notbetreuung von Schülerinnen und Schülern in der Schule gelten dann die Vorgaben des Szenario B.
  • Es soll ein weitgehend normaler Unterrichtsbetrieb durchgeführt werden. Alle Schülerinnen und Schüler kommen täglich zur Schule und werden in den vorgesehenen Fächern unterrichtet. Dazu gehören auch der Sportunterricht und die zweiten Fremdsprachen sowie Religion und Werte und Normen.
  • Auch Schülerinnen und Schüler, die einer Risikogruppe angehören, haben im Szenario A regelmäßig am Unterricht in der Schule teilzunehmen. Schülerinnen und Schüler, die mit Angehörigen aus den oben beschriebenen Risikogruppen in einem gemeinsamen Haushalt zusammenleben, nehmen möglichst regelmäßig am Präsenzunterricht teilnehmen. Für Szenario A und B gilt: Die ausschließliche Teilnahme am Lernen zu Hause ist für Schülerinnen und Schüler aus Risikogruppen nur nach Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung möglich. Die Attestpflicht gilt ebenso für alle Beschäftigten an der Schule. Ein Attestformular findet sich in Anlage 1.
  • Im Folgenden werden grundsätzlich Regelungen für Szenario A beschrieben. Sollte Szenario B angeordnet werden, kommt es zu den markierten Änderungen; diese werden hier bereits B angeordnet werden, kommt es zu den markierten Änderungen; diese werden hier bereits aufgeführt, damit insbesondere Eltern über eine mögliche Veränderung der Situation informiert sind.
  • Wenn Szenario B oder Szenario C gelten, werden Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Lernens zu Hause von ihren Lehrkräften für die Tage, an denen für sie kein Unterricht stattfindet, mit Unterrichtsmaterial, Aufgaben und Lernplänen versorgt.

2. Ausschluss vom Schulbesuch oder von einer Tätigkeit in der Schule

  • Folgende Personen dürfen das Schulgebäude nicht betreten und auch nicht an Schulveranstaltungen teilnehmen:
    • Personen, die SARS CoV 2 positiv getestet wurden;
    • Personen, die engen Kontakt zu einem bestätigten SARS CoV 2 Fall hatten und unter häuslicher Quarantäne stehen (K1-Personen, d.h. insbesondere Kinder betroffener Eltern).
  • Bei einem im Rahmenhygieneplan beschriebenen „Infekt ohne deutliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens“ kann die Schule besucht werden. Dies gilt auch bei Vorerkrankungen wie Heuschnupfen oder Pollenallergie.
  • Bei Infekten mit einem ausgeprägten Krankheitswert (z.B. Husten, Halsschmerzen, erhöhte Temperatur) muss bei Szenario A die Genesung abgewartet werden. Nach 48 Stunden Symptomfreiheit kann die Schule ohne weitere Auflagen (d.h. ohne ärztliches Attest, ohne Testung) wieder besucht werden, wenn kein wissentlicher Kontakt zu einer bestätigten SARS CoV 2 Erkrankung vorliegt.
  • Abweichend für Szenario B gilt, dass bei Infekten mit einem ausgeprägten Krankheitswert, die nicht durch Vorerkrankungen erklärbar sind, ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden sollte, z.B. bei schwerem Husten, Halsschmerzen, erhöhter Temperatur, akutem, unerwartet auftretendem Infekt insbesondere der Atemwege). Dies gilt nicht bei einem banalen Infekt.
  • Wer die Regelungen des Hygieneplans trotz wiederholter Belehrung nicht einhält, kann mit einem Verbot belegt werden, das Schulgelände zu betreten.
  • Die infektionshygienische Bewertung erfolgt ausschließlich durch das Gesundheitsamt.

3. Verhalten beim Auftreten von Symptomen

  • Das Auftreten einer Infektion mit SARS CoV 2 sowie bei Symptomen UND dem Kontakt mit einem bestätigten Fall von SARS CoV 2 sind der Schulleitung von den Erkrankten bzw. deren Sorgeberechtigten mitzuteilen. Das gilt auch für das gesamte Personal der Schule. (vorher 24)
  • Bei Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockenem Husten, Atemproblemen, Verlust von Geschmacks-/ Geruchssinn, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber, Erbrechen oder Durchfall) sollte die betroffene Person auf jeden Fall zu Hause bleiben. Die Schule ist darüber unverzüglich zu informieren.
  • Bei Auftreten von Fieber und/oder ernsthaften Krankheitssymptomen in der Unterrichts- bzw. Betreuungszeit wird die betreffende Person direkt nach Hause geschickt oder, wenn die Person abgeholt werden muss, in einem separaten Bereich isoliert. Gleichzeitig sollen auch Kinder oder Personen aus demselben Haushalt isoliert bzw. nach Hause geschickt werden. Die Betroffenen sollten ihre Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) während dieser Zeit und auch auf dem Heimweg tragen.
  • Hinweis an die Eltern/Erziehungsberechtigten: Bitte wenden Sie sich in einem derartigen Fall zunächst telefonisch an die Hausarztpraxis und besprechen Sie das weitere Vorgehen! Um andere Personen vor einer Ansteckung zu schützen, ist es sehr wichtig, vorher telefonisch Kontakt aufzunehmen oder eine E-Mail zu schreiben. Die Arztpraxis informiert dann über das weitere Vorgehen. Außerhalb der Praxisöffnungszeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117 zu erreichen. Nur in Notfällen sollte die 112 kontaktiert werden (siehe dazu auch Anlage 2).

4. Zutrittsbeschränkungen

  • Der Zutritt von Personen, die nicht in der Schule unterrichtet werden oder dort nicht regelmäßig tätig sind, ist nach Möglichkeit während des Schulbetriebs auf ein Minimum zu beschränken. Dies gilt insbesondere für Eltern, die gesunde Kinder vor der Schule in Empfang nehmen und das Gebäude nicht betreten sollen.
  • Das Betreten der Schule bedarf einer vorherigen Anmeldung in den Sekretariaten (Frau Heinrich, Frau Hamann), ggf. auch bei den Hausmeistern (Herr Borrmann und Herr Hemmann), Frau Grüne (Bibliothek), Herrn Hendricks (IT) oder Frau Wolbring (Mensa & Kiosk).
  • Von den genannten sieben Personen werden die Kontaktdaten der Besucherinnen mit einem speziellen Formblatt dokumentiert (siehe Anlage 3). Ausgefüllte Formblätter werden unter Beachtung des Datenschutzes mindestens drei Wochen lang aufbewahrt.

5. Information und Unterweisung zu Infektionsschutzmaßnahmen 

  • Die aktuellen Informationen werden auf der Homepage veröffentlicht und laufend aktualisiert: www.gymnasium-grossburgwedel.de
  • Schülerinnen und Schüler werden durch Klassen oder Kursleitung altersangemessen über die jeweils geltenden Bestimmungen bzw. deren Überarbeitung unterwiesen; dies wird im Klassenbuch bzw. Kursheft dokumentiert. Ggf. werden (besonders im Jahrgang 5) der Umgang mit Mund Nasen Bedeckungen sowie die Handhygiene auch eingeübt.
  • Schulfremde Personen werden durch Aushang im Eingangsbereich sowie auf der Homepage über die einzuhaltenden Hygieneregeln informiert.

6. Persönliche Hygiene

  • Verhaltensregeln werden im Gebäude und in den Unterrichtsräumen durch einfache Aushänge veranschaulicht.
  • Für alle Personen gilt: mind. 1,50 m Abstand halten, zudem keine Berührungen, Umarmungen oder Händeschütteln.
  • Mit den Händen sollte nicht das Gesicht berührt werden.
  • Das Tragen eines Mund Nasen Schutzes (MNS) oder einer textilen Barriere (Mund Nasen Bedeckung MNB, community mask oder Behelfsmaske) ist im gesamten Schulgebäude (außer in Stufe 1 und 2 in den Unterrichtsräumen am Sitzplatz) für alle Personen vorgeschrieben. Die Masken müssen selbst mitgebracht werden. Hinweise zur Nutzung sind unter anderem hier zu finden: https://www.apotheken-umschau.de/Mundschutz-anwenden
  • Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist jede geeignete textile oder textilähnliche Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache verringert, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie. Die Mund-Nasen-Bedeckung ist nur geeignet, wenn sie Mund und Nase vollständig bedeckt und an den Rändern eng anliegt. Genutzt werden können auch partikel-filtrierende Halbmasken (FFP2/3-Masken) ohne Ventil. FFP2/3-Masken mit Ausatemventil dürfen nicht verwendet werden. Diese filtern nur die eingeatmete Luft und sind daher für den Fremdschutz nicht geeignet.
  • Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung zum Beispiel einer schweren Herz- oder Lungenerkrankung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist und dies durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft machen können, sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen. Soweit bei der Schule ein Befreiungstatbestand von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung glaubhaft gemacht wird, muss sich aus einem aktuellen Attest oder einer aktuellen vergleichbaren amtlichen Bescheinigung nachvollziehbar ergeben, welche konkret zu benennende gesundheitliche Beeinträchtigung auf Grund des Tragens der Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht alsbald zu erwarten ist und woraus diese im Einzelnen resultiert. Wenn relevante Vorerkrankungen vorliegen, sind diese konkret zu benennen. Darüber hinaus muss im Regelfall erkennbar werden, auf welcher Grundlage die attestierende Ärztin oder der attestierende Arzt zu ihrer oder seiner Einschätzung gelangt ist.
  • Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht nicht
    • während der Pausen, soweit sich die Personen außerhalb geschlossener Räume innerhalb ihrer Kohorten aufhalten und das Abstandsgebot von 1,5 m eingehalten wird;
    • während Räume gelüftet werden und das Abstandsgebot von 1,5 m eingehalten wird;
    • beim Essen und Trinken innerhalb der Kohorten, wenn das Abstandsgebot von 1,5 m eingehalten wird;
    • bei der Ausführung berufsbezogener, dauerhafter schwerer körperlicher Tätigkeit;
    •  während Abschlussprüfungen, solange die Personen einen Sitzplatz eingenommen hat und das Abstandsgebot von 1,5 m eingehalten wird.
  • Das prophylaktische Tragen von FFP2/3-Masken oder Mund-Nasen-Bedeckung wird nicht empfohlen. Wenn eine derartige Maske getragen wird, sind die Tragezeitbegrenzungen für FFP2/3-Masken in der DGUV Regel 112-190 zu beachten.
  • Stark genutzte Stellen wie Türklinken oder Griffe sollten möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern angefasst werden (ggf. mit Ellenbogen betätigen).
  • Gegenstände wie z. B. Trinkbecher, persönliche Arbeitsmaterialien, Stifte, etc. sollen nicht mit anderen Personen geteilt werden.
  • Husten und Nies Etikette beachten: Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.
  • Es gilt die Vorgabe der gründlichen Händehygiene: Händewaschen mit Seife 20 - 30 Sekunden (siehe auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/).
  • Papierhandtücher und Seife sind in jedem WC und in den Klassenräumen bei den Handwaschbecken deponiert und werden regelmäßig aufgefüllt. Ist im laufenden Betrieb der Vorrat aufgebraucht, soll sofort bei den Hausmeistern oder im Sekretariat Bescheid gegeben werden. Schülerinnen und Schüler soll die Waschmöglichkeit bei Bedarf eingeräumt werden.
  • Weitere Aushänge über den Waschbecken, in den Unterrichts- und Sanitärräumen unterstützen das geeignete Händewaschen.
  • Die Toiletten werden täglich zusätzlich vormittags gereinigt. Das Reinigungspersonal führt auch Maßnahmen zur Flächendesinfektion durch.
  • Die Mensa und der Kiosk sind wieder geöffnet. Allerdings gelten auch hier Abstands und Hygieneregeln (siehe Aushang vor Ort).

7. Abstandsgebot

  • Für Lehrkräfte sowie alle anderen an der Schule tätigen Personen gilt nach wie vor das Abstandsgebot, auch in den Lehrerzimmern. Im Falle des Szenarios B wird dieses auch wieder für Schülerinnen und Schüler konsequent eingeführt.
  • Zu allen Personen anderer Jahrgänge und zu dem Schulpersonal ist ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren. Um dies leichter durchzuführen, werden für die einzelnen Schuljahrgänge eigene Pausenbereiche vorgesehen und durch Markierungen voneinander abgegrenzt:
    • Jahrgang 5: Unterstufenpausenhof (zwischen A und B Trakt, unterer Teil, bei den Fußballtoren).
    • Jahrgang 6: Mittelstufenpausenhof (zwischen C und D Trakt, vorne).
    • Jahrgang 7: Mittelstufenpausenhof (zwischen C und D Trakt, hinten).
    • Jahrgang 8: Unterstufenpausenhof (zwischen A und B Trakt, oberer Teil)
    • Jahrgang 9: Mittelstufenpausenhof (zwischen C und D Trakt, Mitte).
    • Jahrgang 10: vor dem Haupteingang (zum Wendehammer hin).
    • Jahrgang 11: vor dem Haupteingang (zum Busbahnhof hin).
    • Jahrgang 12: Oberstufenpausenhof (zwischen D und E Trakt, unten).
    • Jahrgang 13: Oberstufenpausenhof (zwischen D und E Trakt, oben).
  • Die Pausenbereiche werden in einem gesonderten Plan ausgewiesen.
  • Das Betreten der Sekretariate, des Planerbüros und der Bibliothek ist nur in dringenden Fällen und einzeln erlaubt. Fragen und Anregungen sind möglichst digital zu formulieren oder ggf. im Präsensunterricht zu stellen.
  • Die Warte-Markierungen sind zu beachten.
  • In der Bibliothek kann zurzeit nicht gearbeitet werden, einzelne Anfragen können an die Schulassistentin, Frau Grüne, gestellt werden.
  • Die Sekretariate sind zu Schulzeiten wie immer über Telefon oder per Mail zu erreichen.
  • Wenn Szenario B gilt, wird das Abstandsgebot wieder auf alle Personen ausgedehnt, die nicht zum gleichen Hausstand gehören. Das Kohortenprinzip wird somit ausgesetzt.

8. Dokumentation und Nachverfolgung

  • Der Schulbesuch aller Schülerinnen und Schüler wird dokumentiert, um im Falle einer Infektion ein konsequentes Krisenmanagement zu ermöglichen. Diese Dokumentation erfolgt über Klassenbücher und Kurshefte sowie Sitzpläne für jeden Raum.
  • Als Kurse gelten auch Ganztagsbetreuung, Arbeitsgemeinschaften und pädagogische Zusatzangebote.

9. Unterrichtsorganisation

  • Die Schülerinnen und Schüler suchen bei Ankunft im Gebäude unverzüglich ihren Klassenraum auf und verweilen an ihrem Platz.
  • Haben Schülerinnen und Schüler in der folgenden Stunde Unterricht in einem Fachraum, (Naturwissenschaften, Musik, Kunst und Sport), begeben sie sich vor Unterrichtsbeginn in einen Wartebereich. Diese Bereiche verteilen sich im gesamten Gebäude und sind ausgeschildert. Die Lehrkräfte, die in den Fachräumen unterrichten, holen ihre Lerngruppen dort ab.
  • Es gilt die von der Lehrkraft festgelegte Sitzordnung (auch in den Fachräumen)! Sie ist verbindlich einzuhalten.
  • In jahrgangsübergreifenden Lerngruppen in der Qualifikationsphase muss zwischen den Kohorten (=einzelnen Jahrgängen) ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Dies gilt sowohl beim Betreten und Verlassen des Unterrichtsraums als auch während des Unterrichts.
  • Partner und Gruppenarbeit sind grundsätzlich wieder möglich.
  • Insbesondere im Fachunterricht gilt:
    • Die Weitergabe oder gemeinsame Nutzung von Gegenständen, die intensiv mit den Händen oder dem Gesicht berührt werden, sollte möglichst vermieden werden.
    • Gegenstände, die ausnahmsweise von mehreren Personen genutzt werden, sind zwischen den Nutzungen mit den bereitgestellten Reinigungsmitteln zu reinigen (z.B. Spülmittel, Haushaltsreiniger).
    • Ist eine Reinigung nicht möglich, so haben die Nutzenden vor und nach der Benutzung die Hände gründlich mit Seife zu waschen oder zu desinfizieren. Dabei sollte darauf hingewiesen werden, dass in diesem Fall insbesondere die Vorgaben zur persönlichen Hygiene (kein Kontakt mit Augen, Nase, Mund) eingehalten werden.
  • PC-Arbeitsplätze müssen nach der Nutzung vom Nutzer desinfiziert werden. Diese bitte nicht direkt mit dem Desinfektionsmittel besprühen, sondern dieses zuerst auf ein Tuch aufsprühen, anschließend damit Tastatur und Mouse abwischen.
  • Lehrkräfte agieren grundsätzlich Kohorten-übergreifend und sind darum angehalten, das Abstandsgebot untereinander und zu ihren Schülerinnen und Schülern einzuhalten, wo immer dies möglich ist.
  • Für die Lehrerzimmer ist eine festgelegte Höchstzahl an Personen pro Zimmer vorgegeben. Weitere Bereiche werden ausgewiesen.
  • Sollte Unterricht im Schulzentrum stattfinden, gelten die dortigen Hygienevorschriften.
  • Falls wieder Szenario B gilt, werden die Klassenräume wieder so eingerichtet, dass maximal 15 Schülerinnen und Schüler unter Einhaltung des Abstandsgebots unterrichtet werden.

10. Lüftung

  • Zur Reduktion des Übertragungsrisikos von COVID 19 ist auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Es ist das „20 –5 –20 Prinzip“ (20 Minuten Unterricht, 5 Minuten lüften, 20 Minuten Unterricht) zu befolgen.
  • Die Lüftung hat als eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch möglichst vollständig geöffnete Fenster zu erfolgen (in Abhängigkeit von der Außentemperatur über 3 bis 10 Minuten). Während des Lüftens kann grundsätzlich Unterricht stattfinden.
  • In den Pausen kann und sollte darüber hinaus länger gelüftet werden.
  • Vor Beginn des Unterrichtes ist der Raum gut zu durchlüften.
  • Zwischen den Unterrichtsstunden und in den Pausen ist ebenfalls zu lüften.
  • Die Raumluft kühlt beim Stoßlüften in Räumen über wenige Minuten nur um ca. 2-3 Grad ab, was für die Schülerinnen und Schüler gesundheitlich unbedenklichist. Eine Dauerlüftung soll nicht erfolgen. Andauernde Zugluft ist zu vermeiden.
  • Schülerinnen und Schüler können als „Lüftungsdienst“ zum Beispiel an das Lüften erinnern und ggfs. das Öffnen und Schließen der Fenster übernehmen.
  • Die CO2-App der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung welche die optimale Zeit und Frequenz zur Lüftung bestimmt, kann genutzt werden, und an die nächste Lüftung erinnern kann (https://www.dguv.de/webcode.jsp?query=dp1317760).
  • Eine alleinige Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird.
  • Aus Sicherheitsgründen verschlossene Fenster müssen daher für die Lüftung unter Aufsicht einer Lehrkraft geöffnet werden. 
  • Die Klassenraumtüren können geöffnet bleiben; der Aufenthalt auf den Fluren ist nicht gestattet.
  • Nach Unterrichtsende müssen die Fenster prinzipiell wieder geschlossen werden!

11. Flure, Aufenthaltsbereiche und Pausen

  • Für verschiedene Bereiche des Schulgebäudes sind Markierungen, Hinweisschilder, Durchgangsge- und -verbote sowie Einbahnstraßenregelungen ausgewiesen worden. Diese müssen beachtet werden. Das Abstandsgebot hat dabei oberste Priorität.
  • Grundsätzlich gilt das Prinzip des Rechtsverkehrs.
  • Um die weiterhin gültigen Abstandsregeln auch während der Pausen einzuhalten, werden die Pausenbereiche (siehe Nr. 7) in einem gesonderten Plan für Jahrgänge ausgewiesen (siehe oben Nr. 7)
  • Enger zusammenstehen oder zusammen spielen sollen nur Schülerinnen und Schüler des gleichen Schuljahrgangs.
  • Die Pausenaufsichten sorgen dafür, dass Abstands und Hygieneregeln eingehalten werden.
  • Auf getrennte Pausenzeiten wird vorerst verzichtet.

12. Haltestellen

  • An den Bushaltestellen ist im Rahmen der Aufsicht darauf zu achten, dass in diesem Bereich die Verpflichtung zum Tragen einer Mund Nasen Bedeckung besteht.
  • Der Mindestabstand ist an Haltestellen soweit möglich einzuhalten.

13. Verzehr von Speisen und Getränken/Mensabesuch

  • Für den Verzehr von Pausenbrot sowie Getränken gilt:
    • Persönliche Hygieneregeln beachten.
    • Kein Herumreichen von Brotdosen.
    • Kein Austausch oder Probieren von Speisen, Trinkflaschen und Lebensmitteln untereinander
  • Der Verzehr von Speisen im Klassenverband (z. B. Geburtstagskuchen, Schulobst) ist zulässig. Speisen und Lebensmittel sollen nicht frei zugänglich sein, damit die Schülerinnen und Schüler Lebensmittel, welche sie nicht selbst verzehren, auch nicht berühren. Hierzu sind vor Ort verschiedene Lösungen möglich, die auch von der Art der Bereitstellung abhängen (z. B. hygienegerechte Portionierung durch eine Person auf individuellen Tellern oder Entnahme mit Servietten).
  • Beim gemeinsamen Mittagessen in der Mensa werden die verschiedenen Kohorten räumlich und zeitlich voneinander getrennt. Dazu werden Hinweisschilder auf den Tischen und an den Eingangstüren aufgehängt, die Schülerinnen und Schüler sowie andere Mensa Besucher zu den für sie vorgesehenen Tischen geleiten.
  • Der Aufenthalt in der Mensa wird entweder durch den Transponder dokumentiert oder durch das Notieren von Namen und Klasse bzw. Funktion auf den Essensbons; diese werden unter Beachtung des Datenschutzes mindestens drei Wochen lang aufbewahrt.
  • In der Mensa wird eine Möglichkeit zur Händereinigung oder Händedesinfektion vorgehalten.
  • Da die Tische nach Ende der Mahlzeit in relativ kurzer Zeit gereinigt und desinfiziert werden müssen, ist darauf zu achten, dass keine Tabletts oder Geschirr auf den Tischen oder Geschirr auf den Tischen zurückbleiben.
  • Falls Szenario B gilt, ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen einzuhalten.

14. Toilettenräume und Handwaschplätze

  • Die Maximalanzahl der Personen ist per Hinweisschild am Eingang zu den WC-Räumen kenntlich gemacht.
  • Funktions- und Hygienemängel werden umgehend den Hausmeistern gemeldet.

15. Ganztagsbetrieb

  • Das Ganztagsangebot wird grundsätzlich für den 5., 6. und 7. Schuljahrgang angeboten. Zwischen den Jahrgangskohorten muss bei Szenario A ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Dies gilt sowohl beim Betreten und Verlassen des Unterrichtsraums als auch während des Unterrichts.
  • Wenn Szenario B gilt, wird die Ganztagsbetreuung nicht weiter angeboten.

16. Sportunterricht

  • Die für den Sportunterricht und außerunterrichtlichen Schulsport geltenden besonderen Regelungen werden den Schülerinnen und Schülern durch ihre jeweilige Lehrkraft erläutert, und zwar auf den jeweiligen Ort bzw. die ausgeübte Sportart bezogen.
  • Die Nutzung von Haartrocknern ist zur Vermeidung von Luftverwirbelungen nicht zulässig.

17. Musikunterricht

  • Für den Musikunterricht gelten besondere Regelungen.

18. Konferenzen und Versammlungen

  • Besprechungen und Konferenzen müssen auch bei Szenario A auf das notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten.
  • Wenn Szenario B gilt, sind Video- oder Telefonkonferenzen zu bevorzugen.

19. Schulfahrten, Exkursionen und Schulveranstaltungen

Für diese gelten die besonderen Regelungen des jeweiligen Reise bzw. Fahrtenzieles Grundlage für die Durchführung von Schulveranstaltungen und Schulfahrten ist der jeweils aktuelle Stand der „Niedersächsische Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona Vir us SARS CoV 2“ sowie der gültige Rahmen Hygieneplan. Die hier beschriebenen Regelungen und Vorgaben sind zu beachten und einzuhalten.

20. Praktika und betriebliche Praxisphasen

Für diese gelten die in den Unternehmen und Institutionen geltenden Infektionsschutz und Hygienevorgaben.

21. Infektionsschutz bei Erster Hilfe

  • An erster Stelle steht die Sicherheit der Ersthelfenden. Deshalb werden grundsätzlich eine Mund Nasen Bedeckung und Einmalhandschuhe getragen.
  • Nach der Erste Hilfe Leistung sollen die Hände gründlich gewaschen und desinfiziert werden.

22. Corona Warn App

  • Die Nutzung der App wird allen am Schulleben Beteiligten ausdrücklich empfohlen.
  • Zur Nutzung der App darf das Handy außerhalb des Unterrichts auch in den Jahrgängen eingeschaltet, aber auf stumm geschaltet mitgeführt werden, denen durch die Schulordnung eine generelle Handynutzung noch nicht gestattet ist.

23. Ergänzende Hinweise zum Umgang mit Schülerinnen und Schülern aus Risikogruppen

  • Schülerinnen und Schüler, die einer Risikogruppe angehören, haben im Szenario A regelmäßig am Unterricht in der Schule teilzunehmen.
  • Schülerinnen und Schüler, die mit Angehörigen aus den oben beschriebenen Risikogruppen in einem gemeinsamen Haushalt zusammenleben, haben ebenfalls regelmäßig am Präsenzunterricht teilzunehmen.
  • Für Ausnahmefälle ist eine Härtefallregelung möglich. Einen entsprechenden Antrag können Erziehungsberechtigte bei der Schulleitung stellen. Der Antrag und eine Handlungshilfe sind zu finden unter https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/schule-neues-schuljahr-190409.html

24. Vorläufige Eilmaßnahmen

  • Das jeweils zuständige Gesundheitsamt kann, je nach Lage und örtlicher Situation, von diesem Rahmen-Hygieneplan abweichende Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) anordnen.
  • Schulen sind dagegen nicht ermächtigt, Schutzmaßnahmen nach dem IfSG (z. B Quarantäne) zu treffen.
  • Soweit das zuständige Gesundheitsamt keine unmittelbaren Maßnahmen ergreifen kann, kann der Schulleiter aber vorläufige Eilmaßnahmen ergreifen.

Anlagen